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Vormund wider Willen

Barack Obama betont stets, die Iraker müssten ihre eigenen Entscheidungen treffen. Nun aber hat der Präsident den bisherigen Premier abserviert.

Die Regierung könnte nun bald den Marschbefehl erteilen: Türkische Soldaten an der Grenze zu Syrien bei Suruc beobachten Kämpfe zwischen kurdischen Einheiten und Kämpfern des IS westlich von Kobane (Ain al-Arab). (2. Oktober 2014)
Die Regierung könnte nun bald den Marschbefehl erteilen: Türkische Soldaten an der Grenze zu Syrien bei Suruc beobachten Kämpfe zwischen kurdischen Einheiten und Kämpfern des IS westlich von Kobane (Ain al-Arab). (2. Oktober 2014)
Bulent Kilic, AFP
Könnten bald selber ins Geschehen eingreifen: Türkische Soldaten an der Grenze zu Syrien bei Suruc beobachten Kämpfe zwischen kurdischen Einheiten und Kämpfern des IS westlich von Kobane. (30. September 2014)
Könnten bald selber ins Geschehen eingreifen: Türkische Soldaten an der Grenze zu Syrien bei Suruc beobachten Kämpfe zwischen kurdischen Einheiten und Kämpfern des IS westlich von Kobane. (30. September 2014)
Burhan Ozbilici, Keystone
Führt IS an: Abu Bakr al-Baghdadi.
Führt IS an: Abu Bakr al-Baghdadi.
Reuters
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Der US-Präsident hat seinen Urlaub unterbrochen für einen improvisierten Auftritt. Im Garten seines Ferienhauses auf der Atlantikinsel Martha’s Vineyard erzählte Barack Obama am Montag, er und sein Vize Joe Biden hätten den desig­nierten Premier im Irak angerufen und ihm gratuliert. Es kommt selten vor, dass jemand an einem einzigen Tag mit dem US-Präsidenten und dessen Vize telefoniert, aber dem Iraker Haider al-Abadi ist diese Ehre zuteilgeworden.

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