Zum Hauptinhalt springen

Wo die Welt an den Baufehlern der Nachkriegsordnung leidet

Nach dem Ersten Weltkrieg neu gezogene Grenzen schufen in Osteuropa oder im Nahen Osten bis heute gärende Konflikte. Im Irak und in Syrien scheint nun die Nachkriegsordnung von 1918 zu zerfallen.

Anhänger feiern die Isis-Miliz, die den 1918 gebildeten Irak zerreisst.
Anhänger feiern die Isis-Miliz, die den 1918 gebildeten Irak zerreisst.
Keystone
«An den Folgen der Grenzerziehung nach dem Ersten Weltkrieg leiden einige Weltregionen bis heute», sagt der Berner Historiker Stig Förster.
«An den Folgen der Grenzerziehung nach dem Ersten Weltkrieg leiden einige Weltregionen bis heute», sagt der Berner Historiker Stig Förster.
Grafik BZ
Europa und Naher Osten 1923, nach dem Ersten Weltkrieg.
Europa und Naher Osten 1923, nach dem Ersten Weltkrieg.
Grafik BZ
1 / 4

100-Jahr-Jubiläen sind Nostalgieveranstaltungen. Man blickt zurück in eine ferne Welt, mit der man nichts zu tun zu haben glaubt. Der Erste Weltkrieg aber, der vor hundert Jahren losgetreten wurde, betreffe uns immer noch, sagt der Berner Historiker Stig Förster: «An den Folgen der Grenzziehungen nach 1918 leiden einige Regionen bis heute.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.