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Zurück an die Front in Syrien

Erstmals seit fast zwei Jahren streben die Vetomächte im UNO-Sicherheitsrat neue Vermittlungen im syrischen Bürgerkrieg an.

Eine der blutigsten Attacken: Am Wochenende bombardierte Assads Luftwaffe Douma, einen Vorort von Damaskus, und tötete hundert Menschen. Bild: Shaam News Network, AP, Keystone
Eine der blutigsten Attacken: Am Wochenende bombardierte Assads Luftwaffe Douma, einen Vorort von Damaskus, und tötete hundert Menschen. Bild: Shaam News Network, AP, Keystone

Es ist eine vorsichtig formulierte Erklärung, keine UNO-Resolution. Aber es ist das erste Mal seit September 2013, dass sich die Vetomächte im Sicherheitsrat darauf verständigen, neue Vermittlungen im syrischen Bürgerkrieg anzustreben. Für eine Friedenskonferenz im Genfer Format reicht es derzeit längst nicht, zu weit liegen die Positionen der Konfliktparteien in Syrien und ihrer jeweiligen Unterstützer im Ausland auseinander. Deswegen hat der UNO-Sonderbeauftragte Staffan de Mistura einen bescheideneren Ansatz gewählt: Begleitet von einer internationalen Kontaktgruppe, sollen vier Arbeitsgruppen basierend auf dem Genfer Communiqué auf «politische Verhandlungen und einen politischen Übergang» hinarbeiten.

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