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Diplomaten sollen mit Schleppern kooperieren

In einem Report werden die Namen von Schleppern veröffentlicht. Darin werden auch Vorwürfe gegen eritreische Regierungsbeauftragte erhoben.

Werden oft zum Schmuggel über die Grenzen aufgegriffen: Afrikanische Flüchtlinge. (Archiv)
Werden oft zum Schmuggel über die Grenzen aufgegriffen: Afrikanische Flüchtlinge. (Archiv)
Obed Balilty, Keystone

Diplomaten aus Eritrea helfen nach Erkenntnissen von Experten offenbar beim Schmuggel von Flüchtlingen nach Europa. In einem Bericht der Regionalorganisation IGAD heisst es, Schlepper in Eritrea nutzten die Dienste von Diplomaten des Landes in den Durchgangsländern Sudan und Libyen.

Der heute veröffentlichte Report bringt die Namen und Fotos der Schlepper, die das illegale Geschäft mit den Flüchtlingen organisieren. Sie sollen fast 39000 Menschen aus dem autoritär regierten ostafrikanischen Staat nach Europa geschleust haben. Die Diplomaten wurden in dem Dokument nicht genannt.

Biniam Berhe von der diplomatischen Vertretung Eritreas bei der Afrikanischen Union wies den Bericht zurück. Er sei «völlig falsch, grotesk und unverantwortlich».

SDA/kat

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