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«Es war falsch, Ghadhafi zu stürzen»

Nach Syrien gerät immer mehr auch Libyen in den Griff der Terrormiliz IS. Schriftsteller Yasmina Khadra hat die Geschichte des Landes genau verfolgt und widmet ihm sein jüngstes Buch «Die letzte Nacht des Muammar al-Gaddafi».

Herr Khadra, was hat Sie an Muammar al-Ghadhafi so fasziniert, dass Sie ihm ein ganzes Buch widmen?

Yasmina Khadra: Ghadhafi begleitete mich und meine Generation während 40 Jahren, und zwar als Shakespeare-Figur, aber auch als Politiker. Er weckte als junger Caudillo hohe Erwartungen und enttäuschte sie später als Tyrann. Er war ein Fantast, ein Paradox.

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