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«Cassis wälzt die Schuld auf eine humanitäre Organisation ab»

Pierre Krähenbühl erklärt seinen Rücktritt als Generalsekretär des UNO-Palästinenserhilfswerks UNRWA. Und kritisiert Aussenminister Cassis und die USA.

Simon Widmer
Pierre Krähenbühl und Bundesrat Ignazio Cassis während eines Besuchs des UN Wadi Seer Vocational Training Center in Amman, Jordanien, im Frühling 2018. Foto: Gabriele Putzu (Keystone)
Pierre Krähenbühl und Bundesrat Ignazio Cassis während eines Besuchs des UN Wadi Seer Vocational Training Center in Amman, Jordanien, im Frühling 2018. Foto: Gabriele Putzu (Keystone)

Nach schweren Vorwürfen ist der Genfer Pierre Krähenbühl von der Spitze des UNO-Palästinahilfswerks (UNRWA) zurückgetreten. Der Genfer steht seit Monaten unter starkem Druck. Ende Juli wurden gravierende Vorwürfe gegen ihn und die UNRWA publik. Es geht um Machtmissbrauch, Missmanagement und Vetternwirtschaft. Die Schweiz sistierte daraufhin eine Zahlung von 22,3 Millionen Franken. Krähenbühl weist im Interview die Vorwürfe gegen ihn zurück. Für seinen Rücktritt sei der politische Druck, vor allem aus den USA, verantwortlich.

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