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Alle wichtigen Prognosen sehen Obama als Sieger

Nach drei Tagen Pause wegen Hurrikan Sandy reist US-Präsident Barack Obama morgen nach Nevada um seinen Wahlkampf fortzusetzen. Im möglicherweise wahlentscheidenden Staat Ohio liegt er fünf Punkte vor Romney.

US-Präsident Barack Obama wird morgen Donnerstag den Wahlkampf wieder aufnehmen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf das Weisse Haus. Obama reist demnach in den umkämpften Staat Nevada, wo er gemäss Durchschnitt der letzten Umfragen zurzeit 49,3 Prozent der Stimmen erreiche würde, während Herausforderer Romney auf 46,1 Prozent käme.

Ähnlich knapp die Lage auch in anderen Swing States: In Virginia und Florida liegt Obama gemäss einer Umfrage des TV-Senders CBS und der Zeitung «New York Times» vorne – sein Vorsprung ist im Vergleich zur letzten Umfrage allerdings deutlich geschrumpft und bewegt sich nur noch im Rahmen der statistischen Fehlermöglichkeit.

Wahlprognosen sehen Obama vorne

Im möglicherweise wahlentscheidenden Staat Ohio liegt der Präsident laut der Umfrage des TV-Senders CBS und der Zeitung «New York Times» sogar fünf Punkte vor seinem republikanischen Herausforderer Mitt Romney. 50 Prozent der Befragten gaben dabei an, für Obama stimmen zu wollen, 45 Prozent sprachen sich für Romney aus. Die Wahl findet am kommenden Dienstag statt. Alle wichtigen Prognosen (siehe Chart) sehen einen Sieg Obamas immer noch als wahrscheinlicher an als einen Sieg Romneys. Obama hatte den Wahlkampf wegen des Sturms Sandy während der letzten drei Tage unterbrochen. Stattdessen besuchte er Opfer des Supersturms «Sandy» in New Jersey, in einem Staat, den Obama ziemlich sicher gewinnen wird.

Romney wirbt in Florida für sich

Den Wahlkampf nicht komplett auf Eis gelegt hat Mitt Romney. Gleich drei Veranstaltungen standen für für ihn in Florida auf dem Programm. Da der Staat von Wirbelsturm «Sandy» weitgehend verschont blieb, rechnete sich Romney wohl gute Chancen aus, nicht als herzlos zu gelten. Bereits am Dienstag hatte er kurzerhand einen Termin in Ohio zu einer Veranstaltung zugunsten von «Sandy»-Opfern umdeklariert.

sda/dapd/mw

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