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Der Pfundskerl, der Mitt Romney im Regen stehen lässt

Chris Christie, Gouverneur von New Jersey, weibelt als Krisenmanager durch seinen heimgesuchten Staat. Dabei schneidet der Republikaner den Kandidaten Mitt Romney – und preist Präsident Barack Obama.

Thomas Ley
Schulter an Schulter: US-Präsident Barack Obama und New Jerseys Gouverneur Chris Christie besuchen ein Gemeinschaftszentrum in Brigantine Beach. (31. Oktober 2012)
Schulter an Schulter: US-Präsident Barack Obama und New Jerseys Gouverneur Chris Christie besuchen ein Gemeinschaftszentrum in Brigantine Beach. (31. Oktober 2012)
Keystone
Der Krisenmanager erhält Besuch: New Jerseys Gouverneur Chris Christie begrüsst Präsident Barack Obama am Flughafen von Atlantic City. (31. Oktober 2012)
Der Krisenmanager erhält Besuch: New Jerseys Gouverneur Chris Christie begrüsst Präsident Barack Obama am Flughafen von Atlantic City. (31. Oktober 2012)
Reuters
«Ich habe hier einen Job»: Chris Christie, Gouverneur von New Jersey, mit seiner Stellvertreterin Kim Guadagno und Edward Dickson, Chef des New-Jersey-Katastrophendienstes (v.l.), beschreibt, was er auf seiner Tour durch die verwüsteten Gebiete seines Staats gesehen hat. (Foto: 30. Oktober 2012)
«Ich habe hier einen Job»: Chris Christie, Gouverneur von New Jersey, mit seiner Stellvertreterin Kim Guadagno und Edward Dickson, Chef des New-Jersey-Katastrophendienstes (v.l.), beschreibt, was er auf seiner Tour durch die verwüsteten Gebiete seines Staats gesehen hat. (Foto: 30. Oktober 2012)
Mel Evans, Keystone
«Interessiert mich nicht»: Ausgerechnet auf dem konservativen Sender Fox News gibt Christie dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney einen Korb. Für eine Besichtigungstour in New Jersey ist Christie nicht zu haben. (Bild: 30. Oktober 2012)
«Interessiert mich nicht»: Ausgerechnet auf dem konservativen Sender Fox News gibt Christie dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney einen Korb. Für eine Besichtigungstour in New Jersey ist Christie nicht zu haben. (Bild: 30. Oktober 2012)
Screenshot FoxNews
Krisenmanager: Christie (2.v.l.) wird letzte Woche vor Eintreffen des Hurrikans Sandy von seinem Krisenstab informiert. (Foto: 27. Oktober 2012)
Krisenmanager: Christie (2.v.l.) wird letzte Woche vor Eintreffen des Hurrikans Sandy von seinem Krisenstab informiert. (Foto: 27. Oktober 2012)
Tim Larsen, Reuters
Solche Freunde: Mitt Romney begrüsst Chris Christie an einem Wahlkampfanlass in Ohio. Das war noch vor drei Wochen, als Christie eifrig für Romney auf Achse war. (Foto: 10. Oktober 2012)
Solche Freunde: Mitt Romney begrüsst Chris Christie an einem Wahlkampfanlass in Ohio. Das war noch vor drei Wochen, als Christie eifrig für Romney auf Achse war. (Foto: 10. Oktober 2012)
Jay LaPrete, Keystone
Der Fast-Kandidat? Chris Christie und seine Frau Mary Pat bei einem Soundcheck am republikanischen Parteikonvent im August. (Foto: 28. August 2012)
Der Fast-Kandidat? Chris Christie und seine Frau Mary Pat bei einem Soundcheck am republikanischen Parteikonvent im August. (Foto: 28. August 2012)
Eric Thayer, Reuters
«Wir brauchen Romney»: Bei seiner Nominationsrede machte Christie Wind für den Kandidaten – allerdings erst am Ende seiner Ansprache, nachdem er 16 Minuten über sich selbst geredet hatte. (Foto: 28. August 2012)
«Wir brauchen Romney»: Bei seiner Nominationsrede machte Christie Wind für den Kandidaten – allerdings erst am Ende seiner Ansprache, nachdem er 16 Minuten über sich selbst geredet hatte. (Foto: 28. August 2012)
Mike Segar, Reuters
Verstehen sich gut: Christie mit New Yorks Gouverneur Andrew Cuoma (M.) und Präsident Barack Obama (r.) auf der Baustelle für das neue World Trade Center in Manhattan. (Foto: 14. Juni 2012)
Verstehen sich gut: Christie mit New Yorks Gouverneur Andrew Cuoma (M.) und Präsident Barack Obama (r.) auf der Baustelle für das neue World Trade Center in Manhattan. (Foto: 14. Juni 2012)
Kevin Lamarque, Reuters
Immer wieder Sturm: Vor einem Jahr suchte Hurrikan Irene die Ostküste heim. Obama mahnte bei einem Besuch bei Christie die Republikaner, die Katastrophenhilfe nicht zu «politisieren». (Foto: 4. September 2011)
Immer wieder Sturm: Vor einem Jahr suchte Hurrikan Irene die Ostküste heim. Obama mahnte bei einem Besuch bei Christie die Republikaner, die Katastrophenhilfe nicht zu «politisieren». (Foto: 4. September 2011)
Kevin Lamarque, Reuters
Verwüstung: Überflutete Ortschaften in New Jersey. Barack Obama erklärte die Region zum Katastrophengebiet, was New Jersey ermächtigt, Sondermittel des Bundes zu beantragen. (Foto: 30. Oktober 2012)
Verwüstung: Überflutete Ortschaften in New Jersey. Barack Obama erklärte die Region zum Katastrophengebiet, was New Jersey ermächtigt, Sondermittel des Bundes zu beantragen. (Foto: 30. Oktober 2012)
U.S.Coast Guard/Handout, Reuters
Untergegangen: Gemäss ersten Schätzungen könnte der wirtschaftliche Schaden sich auf 20 Milliarden Dollar belaufen – die nur teilversichert sind. (30. Oktober 2012)
Untergegangen: Gemäss ersten Schätzungen könnte der wirtschaftliche Schaden sich auf 20 Milliarden Dollar belaufen – die nur teilversichert sind. (30. Oktober 2012)
Mark C. Olsen/U.S. Air Force/Handout, Reuters
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Die braven Moderatoren von Fox News hatten ihre einfühlsamen Katastrophen-Mienen aufgesetzt. Aber nach pflichtschuldigen Fragen über zerstörte Städte und verstörte Menschen kamen sie zum Punkt: «Gouverneur», begann der Fox-Mann, «Mitt Romney führt vielleicht heute einige Unwetter-bezogene Anlässe durch. Ist es möglich, dass Sie mit ihm eine Tour machen zu einigen verwüsteten Plätzen in New Jersey?»

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