Zum Hauptinhalt springen

Der Unterleib bestimmt das Wahlresultat

Countdown US-Wahlen, noch 12 Tage: Republikaner sind feurige Befürworter der Deregulierung, doch den weiblichen Unterleib wollen sie kontrollieren. Daher wählen Amerikanerinnen überwiegend demokratisch.

Martin Kilian, Washington
Geschlechterlücke: Barack Obama kann auf die Unterstützung der Amerikanerinnen zählen. Zwei seiner Anhänger an einer Wahlveranstaltung. (23. Oktober 2012)
Geschlechterlücke: Barack Obama kann auf die Unterstützung der Amerikanerinnen zählen. Zwei seiner Anhänger an einer Wahlveranstaltung. (23. Oktober 2012)
Pat Carter, Keystone

Wenn nur Kerle wählen würden, könnte Barack Obama einpacken. Denn amerikanische Männer, vor allem weisse Männer, strömen Mitt Romney in Scharen zu. Die Amerikanerinnen wählen hingegen überwiegend demokratisch.

Auch diesmal ist diese Geschlechterlücke ziemlich ausgeprägt: Barack Obama führt bei den Frauen mit fast zehn Prozent, sein Rivale Mitt Romney liegt bei den Männern ebenfalls rund zehn Prozent vorne. Belegt ist dieser Trend seit 1972, als Demoskopen erstmals entsprechende Erhebungen anstellten. Bei den Präsidentschaftswahlen 2000 verbuchte der Demokrat Al Gore beispielsweise elf Prozent mehr Frauenstimmen als sein Gegner George W. Bush.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen