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Fronarbeit im Steinbruch der Demokratie

Countdown US-Wahlen, noch 14 Tage: Wahlkampf ist anstrengend - auch für die Wähler.

Martin Kilian
Freiwillige jeden Alters sind willkommen: Wahlhelfer von Mitt Romney machen Telefonanrufe (in Lakewood, Colorado).
Freiwillige jeden Alters sind willkommen: Wahlhelfer von Mitt Romney machen Telefonanrufe (in Lakewood, Colorado).
Reuters

Das anschwellende Getöse des Wahlkampfs markiert eine Endphase, welche die Wähler zu nerven beginnt: Wegen medialer Überreizung flüchtete sich so mancher Amerikaner gern auf einen anderen Stern, um sich dort vor den Nachstellungen von Demoskopen und Wahlhelfern im Dienste dieses oder jenes Kandidaten in Sicherheit zu bringen. Leider ist der Wahlkampf nach amerikanischer Art mit einem beträchtlichen Verlust der Privatsphäre verbunden. Er präsentiert sich als ein Inferno von unerwünschten Telefonanrufen, pekuniären Bettelbriefen («Hätten Sie mal zehn Dollar»?) und Hausbesuchen, bei denen aufdringliche Abgesandte der Herren Romney und Obama abgewimmelt werden müssen.

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