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«Pferde und Bajonette»: Obama punktet mit Konter gegen Romney

Mit den Worten «Ordner voller Frauen» erntete Mitt Romney viel Aufmerksamkeit. Nach der dritten TV-Debatte verbreitet sich nun eine neue Aussage wie ein Lauffeuer. Diesmal stammt sie vom Präsidenten.

Bei der dritten Fernsehdebatte zwischen US-Präsident Barack Obama und seinem Herausforderer Mitt Romney konnte der Amtsinhaber mit einer schnippischen Bemerkung punkten. Die Stichelei begann, als der Republikaner Romney die schrumpfende Marine der USA beklagte.

Sie habe weniger Schiffe als zu jedem anderen Zeitpunkt seit dem Ersten Weltkrieg, sagte Romney. Weitere Kürzungen seien mit ihm nicht zu machen.

Der Renner auf Twitter

Präsident Obama konterte prompt. «Nun ja, Gouverneur, wir haben auch weniger Pferde und Bajonette», sagte er. «Wir haben Flugzeugträger. Wir haben Schiffe, die tauchen können, nukleare U-Boote», fügte Obama hinzu.

Die Schlagfertigkeit des Amtsinhabers wirkte. Internetnutzer griffen den Kommentar massenhaft auf. Allein der Kurznachrichtendienst Twitter zählte in der Nacht auf Dienstag mehr als 100'000 Meldungen zu diesem Thema.

Auch Stunden später gehörte das Schlagwort «horses and bayonets» noch zu den am häufigsten verwendeten Worten unter Twitter-Nutzern. Der ehemalige demokratische Präsidentschaftskandidat John Kerry ergriff die Gelegenheit. «Ich glaube, der Präsident hat gerade Romneys Schiff versenkt», schrieb er in bester Wahlkampfmanier auf seinem Twitter-Profil.

Die Antwort der Republikaner kam umgehend. «Drei Debatten, keine Vision für die Zukunft», ätzte der Vorsitzende der Partei, Reince Priebus. Insgesamt zählte Twitter 6,5 Millionen Nachrichten über die Fernsehdebatte.

SDA/mrs

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