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«James, nimm bitte den Rolls von der Steckdose»

Selbst in der Ultra-Luxus-Klasse hält der Elektroantrieb Einzug. Am Genfer Auto-Salon zeigt die britische Edelschmiede Rolls Royce erstmals sein Experimentierfahrzeug «102 EX».

Elektropower für ein luxuriöses Fahren: Der Blick unter die Kühlerhaube des Rolls Royce 102 EX.
Elektropower für ein luxuriöses Fahren: Der Blick unter die Kühlerhaube des Rolls Royce 102 EX.
Keystone
Für Öko-Logiker: Citroën C-Zero, das Elektroauto mit Charme.Mit einer Batterieladung fährt der Zero bis zu 150 Kilometer, und das bei einer Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Ab 45'990 Franken.
Für Öko-Logiker: Citroën C-Zero, das Elektroauto mit Charme.Mit einer Batterieladung fährt der Zero bis zu 150 Kilometer, und das bei einer Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Ab 45'990 Franken.
Walter Pfäffli
Für Superhelden: Italienische Designstudie von Abarth.Preis: Unbezahlbar.
Für Superhelden: Italienische Designstudie von Abarth.Preis: Unbezahlbar.
Walter Pfäffli
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Auch in wohlbegüterten Kreisen gehört ökologisches Verhalten heute zum guten Ton. Die Automobilindustrie macht den Superreichen aber das Leben schwer. Oberhalb der hybridbetriebenen Lexus-Modelle – aus Sicht eines Luxusverwöhnten allerhöchstens Mittelklasse – klafft in der Angebotspalette ein Loch.

Doch nun naht für Oligarchen, New-Economy-Bonzen oder Blaublüter endlich die Lösung des Luxusproblems. Am Genfer Auto-Salon präsentiert Rolls Royce sein erstes Elektromodell. «102 EX» heisst das rund sechs Meter lange Edelgefährt, das auf dem konventionellen «Phantom»-Modell basiert. Statt «Harry, hol schon mal den Wagen!», wie früher bei Derrick, heisst es bei umweltbewussten Lords und Ladys möglicherweise bald schon: «James, nimm den Rolls von der Steckdose.»

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