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Skoda feiert: Das Jubiläumsauto war ein Topmodell

Mit 60 Autos hat die Amag den Import von Skoda 1992 begonnen, in diesem Jahr liegt die Marke auf Rang 5.

Skoda jubelt: Seit 1992 hat Importeur Amag 100 000 Skoda in der Schweiz verkauft.
Skoda jubelt: Seit 1992 hat Importeur Amag 100 000 Skoda in der Schweiz verkauft.
Skoda

Nach 10 Monaten im laufenden Jahr hat sich die Einstiegsmarke in die neue VW-Welt mit 14 351 verkauften Autos auf Platz 5 der Hitparade von Auto-Schweiz platziert. Nur gerade VW, Audi, Ford und Renault verkaufen derzeit mehr Autos als die Marke aus Mladà Boleslav, in der Tschechischen Republik. Damit hat Skoda in diesem Jahr Marken wie BMW, Peugeot oder Opel ziemlich locker hinter sich gelassen. Kein Wunder bei einem Plus von 24,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Nicht mehr nur günstig

Der Erfolg erstaunt in Anbetracht der cleveren Marken-Philosophie der VW-Gruppe zwar nicht. Was aber erstaunt, ist die Tatsache, dass Skoda auch in der Schweiz nicht mehr als Billigmarke wahrgenommen wird, sondern als Marke mit hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Stellvertretend für das neue Selbstbewusstein der VW-Tochter war das Jubiläumauto auch kein spartanisch ausgerüsteter Fabia, sondern ein Topmodell – ein Superb Combi 3.6 V6 FSI 4x4-DSG.

Grosse Modelloffensive

Die interne Nummer 1 von Skoda in der Schweiz ist ebenfalls nicht der günstige Fabia, sondern der Octavia, der sich hinter dem VW Golf auf Platz 2 der Verkaufshitparade etabliert hat. Der Leader aus Wolfsburg fährt zwar auch in diesem Jahr in einer eigenen Liga, doch der Rückstand konnte weiter verringert werden.

Das soll in Zukunft für die ganze Marke gelten, denn mit dem Produktionsstart des neuen Kleinwagens Citigo (auf Basis des VW Up) und der Lancierung der kompakten Limousine Rapid für den indischen Markt rollt Skodas Modelloffensive in diesen Wochen an und wird nächstes Jahr auch die Schweiz erfassen. Im Schnitt folgt in den kommenden Jahren alle sechs Monate ein neues Skoda-Modell, heisst es bei der Amag. Denn bis 2018 will Skoda die weltweiten Verkäufe auf mindestens 1,5 Millionen Fahrzeuge erhöhen. (pd/lie)

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