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Sparprogramm für die Familie

Mit dem Ibiza ST bringt Seat einen der günstigsten und saubersten Kombis auf den Markt.

Als ST mit Kombiheck verliert der Seat Ibiza ein wenig vom Charme seiner kleineren Brüder.
Als ST mit Kombiheck verliert der Seat Ibiza ein wenig vom Charme seiner kleineren Brüder.
Markus Cavelti
ST steht für Sports Tourer – also einen praktischen Kombi mit sportlichen Ambitionen.
ST steht für Sports Tourer – also einen praktischen Kombi mit sportlichen Ambitionen.
Markus Cavelti
Markus Cavelti
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Anfang Juni geht die Party auf der kleinen Baleareninsel Ibiza so richtig los. Dann öffnen die grossen Dance Clubs Amnesia, Space oder das Privilege ihre Tore. Zehntausende Technojünger aus der ganzen Welt werden erwartet. Viel wichtiger für die spanische VW-Tochter Seat ist der Juni aber, weil dann die neuste Variante des Ibiza an den Start rollt: der ST. Das Kürzel ST stand einst intern für die Bezeichnung Sports Tourer – also einen praktischen Kombi mit sportlichen Ambitionen.

150 Liter mehr Platz

Auf Basis des alten Audi A4 macht Seat mit diesem Kürzel bereits beim Exeo gute Erfahrungen. Doch nun soll das Prinzip auch eine Klasse drunter funktionieren. Dazu haben die Spanier den neusten Ibiza um 18 Zentimeter gestreckt und kommen so auf eine Länge von 4,23 Metern. Da die zusätzlichen Zentimeter nur hinten angesetzt wurden, sieht der ST nicht mehr ganz so stimmig und sportlich wie seine 3- und 5-türigen Brüder aus. Macht nichts, schliesslich wirbt Seat mit dem Motto «Design und Nutzwert» für den ST, und das Heck ist in diesem Fall ganz klar für den Nutzwert zuständig. So wächst das Kofferraumvolumen auf 430 Liter – das sind immerhin 150 Liter mehr als bei den anderen Ibiza-Varianten.

Mindestens: Denn legt man die geteilte Rückbank um, hat man zwar keine ganz ebene Ladefläche, kann aber immerhin fast 1200 Liter verstauen. Allerdings tönt das einfacher, als es ist, denn die Konstruktion der Rückbank wirkt ziemlich unausgereift, um nicht zu sagen billig. Praktisch sind dafür die verschiedenen Ablagemöglichkeiten und das Staufach unter der Kofferraumabdeckung.

Während der kleine Spanier hinten seinen eigenen Weg geht, hält er sich vorn ganz strikt an die Familienordnung. Nicht nur das Design, sondern auch die Motorpalette ist weitgehend mit 3- und 5-Türer identisch. So soll der Ibiza ST mit vier Benzinern und drei Dieselmotoren punkten. Die Aggregate decken ein Leistungsspektrum von 60 bis 105 PS ab.

Ecomotive kommt Ende Jahr

Dabei ist der ST aber der erste Ibiza, der auch mit dem neuen 3-Zylinder-Diesel vorfährt. Der-1,2-Liter-Motor leistet immerhin 75 PS, hat ein maximales Drehmoment von 180 Nm, kommt auf 168 km/h und ist im Durchschnitt mit 3,9 Litern auf 100 Kilometer zufrieden. Das entspricht einem CO2 von 99 g/km und macht den Ibiza zu einem der sparsamsten Kombis am Markt. Noch sauberer ist der Ende Jahr erhältliche TDI Ecomotive, er stösst nur 89 Gramm CO2 aus. Trotz Sparprogramm: Der ST macht auf der Strasse Spass. Und bei Seat kommt dank dem Ibiza ohnehin Partystimmung auf – denn wie die Baleareninsel im Dance-Bereich hat sich der Kompakte auf VW-Polo-Basis längst zur Nummer 1 der Spanier entwickelt. Und das auch beim ST zu einem fairen Preis: ab 18?950 Franken.

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