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Der Berglöwe soll es richten

Ford will mit dem neuen Puma für neue Kundschaft sorgen und ausgemusterte Kleinwagen ersetzen.

Da er die Plattform des viel gelobten Ford Fiesta übernimmt, fährt sich der neue Puma so souverän wie sein kleiner Bruder. Fotos: PD
Da er die Plattform des viel gelobten Ford Fiesta übernimmt, fährt sich der neue Puma so souverän wie sein kleiner Bruder. Fotos: PD

Die rigorose CO2-Politik trägt bizarre Früchte. Mit den strengen Vorgaben sollen die Autohersteller dazu gebracht werden, umweltfreundlichere Autos zu bauen. Nun werden die Fahrzeuge allerorten elektrifiziert, also mit Batterien vollgepackt – doch bei Kleinwagen ist das schwierig. Der Preisdruck lässt den Einbau teurer Akkus kaum zu, und so verschwinden an sich vernünftige Modelle vom Markt, weil sie mehr als die seit diesem Jahr geltenden 95 Gramm CO2pro Kilometer ausstossen. Grosse, stark motorisierte SUV mit hohen Margen sind hingegen ideal für dieses System: Als Plug-in-Hybrid stossen sie im Zulassungsverfahren WLTP wenig CO2 aus und sind für die Hersteller daher Gold wert. Je mehr von ihnen verkauft werden, desto tiefer sinkt der CO2-Schnitt der Marke, desto kleiner wird die allenfalls zu bezahlende Busse.

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