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Kurdin aus Aarwangen wehrt sichBedroht im eigenen Land

Das Asylgesuch von Arezu Eljasi wurde im Mai abgelehnt. Doch die iranische Kurdin hat Beschwerde eingereicht. Täglich kriege sie Drohungen aus ihrem Herkunftsland.

Arezu Eljasi vor dem Rückkehrzentrum Aarwangen.
Arezu Eljasi vor dem Rückkehrzentrum Aarwangen.
Foto: Raphael Moser

Normalerweise fährt Arezu Eljasi mehrmals die Woche von Aarwangen nach Zürich, um dort in der Bibliothek zu lernen. Sie paukt für Prüfungen, die sie an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften zulassen würden. Dort möchte sie Aviatik studieren. Geht es nach dem Staatssekretariat für Migration (SEM), wird daraus nichts. Denn der Bund hat Eljasis Asylgesuch abgelehnt. Ende Juli hätte sie in den Iran ausreisen müssen. Doch sie hat Beschwerde eingereicht. Als Kurdin gehört sie zu einer unterdrückten Minderheit in ihrem Herkunftsland.

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