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Sport-News heute+++ Lajunen schiesst Ambri im Alleingang ab +++ Del Ponte wird Europameisterin +++ Golubic verliert Final +++ Cologna zum WM-Abschluss Neunter

Die nationalen und internationalen Sportmeldungen in der Übersicht.

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Eishockey: Lugano und Servette gewinnen Derbys

Lugano kam beim Kantonsrivalen Ambri-Piotta zu einem 3:1-Erfolg. Jani Lajunen entschied das Tessiner Derby im Alleingang. Der Finne schoss alle Lugano-Tore. Das erste in Überzahl, das zweite bei Gleichstand auf dem Eis und das letzte in Unterzahl. Petr Cajka verkürzte für Ambri zum zwischenzeitlichen 1:2.

Luganos Dreifach-Torschütze Jani Lajunen. (Foto: Pablo Gianinazzi/Keystone)

Auch im zweiten Spiel am Sonntag stand ein Derby auf dem Programm, das von einer Person geprägt wurde. Guillaume Asselin gelangen für Servette beim 5:1-Sieg gegen Lausanne drei Treffer. Der Kanadier ist von Partnerclub Sierre für drei Spiele ausgeliehen. Die weiteren Servette-Treffer schossen Tyler Moy und Noah Rod, für Lausanne traf Charles Hudon. (heg)

Leichtathletik: Ajla del Ponte wird überlegen Europameisterin

Welch Exploit der 24-jährigen Tessinerin: Ajla Del Ponte gewann den 60-m-Final an der Hallen-EM in Torun in der Jahresweltbestzeit von 7,03 Sekunden und damit ihr erstes internationales Gold. Sie egalisierte dabei den Schweizer Rekord von Mujinga Kambundji, die im Februar 2018 in Magglingen gleich schnell gewesen war. Zweite wurde die Finnin Lotta Kemppinen in 7,22.

Del Ponte hatte sich als Schnellste für den Final qualifiziert (7,19), dabei aber schon den Eindruck hinterlassen, ihre Bestleistung von 7,14 übertreffen zu können. Nach Angelica Moser im Stabhochsprung gewann sie damit den zweiten Titel für die Schweiz an dieser EM, insgesamt ist es der 13. für die Schweiz, der siebte für eine Frau.

Wie Lea Sprunger trainiert Del Ponte in den Niederlanden bei Laurent Meuwly, dem Schweizer Erfolgstrainer aus Fribourg. Ihren Durchbruch schaffte sie ausgerechnet im vergangenen (Corona)-Jahr, als sie ihr Training zwangsläufig umstellen musste und durch neue Impulse zu neuer Schnelligkeit fand. (mos)

Deklassierte die Konkurrenz: Ajla Del Ponte.
Deklassierte die Konkurrenz: Ajla Del Ponte.
Foto: Piotr Hawalej (Getty Images)

Tennis: Golubic im Final chancenlos

Es wurde nichts mit ihrem zweiten WTA-Turniersieg: Viktorija Golubic (WTA 130) verlor im Final in Lyon gegen die Dänin Clara Tauson (WTA 139) 4:6, 1:6. Der Auftakt war noch vielversprechend gewesen, der 28-Zürcherin gelang gleich ein Break und sie lag 2:0 in Front. Dann aber passte nicht mehr viel zusammen. Golubic kämpfte zwar und wehrte fünf Matchbälle ab, konnte aber die klare Niederlage nicht abwenden.

So ging und auch das zweite Duell der beiden Qualifikantinnen, die überraschend in den Final vorgestossen waren, an die Dänin. Die erst 18-jährige Tauson gewann 2019 am Australian Open den Titel bei den Juniorinnen, auf WTA-Stufe ist es ihr erster Turniersieg. Golubic muss nach ihrem Triumph 2016 in Gstaad auf ihren zweiten WTA-Turniersieg warten. (rom)

Nach gutem Beginn eine klare Niederlage: Viktorija Golubic.
Nach gutem Beginn eine klare Niederlage: Viktorija Golubic.
Foto: Sandrine Thesillat (Freshfocus)

Langlauf: Cologna zum WM-Abschluss Neunter
Dario Cologna war am letzten Tag der WM bester Schweizer.
Dario Cologna war am letzten Tag der WM bester Schweizer.
Foto: Federico Modica (Freshfocus)

Dario Cologna beendet die 50 km klassisch als Neunter. Auch Jason Rüesch überzeugte als Elfter am letzten Tag der Nordisch-WM in Oberstdorf. Johannes Kläbo, der vermeintliche Sieger im Schlussspurt, wurde nachträglich disqualifiziert, weil er den Russen Alexander Bolschunow eingangs der finalen Geraden behinderte. Dieser brach sich dabei einen Stock. Nach dem Juryentscheid erbte der Norweger Emil Iversen den Sieg. Bolschunow blieb die (bittere) Silbermedaille. (cb)

Golf: Pionier Gaston F. Barras gestorben

Sein Name ist unzertrennbar mit Golf und Crans-Montana verbunden. Nun ist Gaston-François Barras im Alter von 90 Jahren gestorben. Er war Pionier im Golfsport in der Schweiz und besonders im Wallis. In Crans-Montana war er bereits 1939 bei der ersten Austragung des Schweizer Open (später European Masters) als Caddy dabei, damals gerade einmal acht Jahre alt. Selbst wurde er ein sehr guter Golfer (Handicap 1). Später war er Ehrenpräsident des Schweizerischen Golfverbands ASG, Präsident des GC Crans und Ehren-Vizepräsident der European Tour. (rom)

Biathlon: Eckhoff mit Start-Ziel-Sieg, Selina Gasparin beste Schweizerin

Die Norwegerin Tiril Eckhoff hat beim Biathlon-Weltcup in Nove Mesto in der Verfolgung souverän gewonnen. Bei ihrem ungefährdeten Start-Ziel-Erfolg leistete sich die vierfache Pokljuka-Weltmeisterin drei Fehler und hatte nach den zehn Kilometern 24 Sekunden Vorsprung auf die zweitplatzierte Deutsche Denise Herrmann. Rang drei sicherte sich am Sonntag Marte Olsbu Röiseland aus Norwegen (3 Fehler/+ 29,9 Sekunden). Mit dem zehnten Saisonerfolg baute Eckhoff ihre Führung in der Gesamtwertung weiter aus.

Selina Gasparin war auf dem 22. Rang die beste Schweizerin, Irene Cadurisch holte als 32. ebenfalls noch Weltcuppunkte.

Bei den Männern feierten die Brüder Tarjei und Johannes Thingnes Bö aus Norwegen einen Doppelsieg. Der Schweizer Benjamin Weger wurde 26. (lai/dpa)

Leichtathletik: Ehammer mit drei Nullern im Stab

Grosse Enttäuschung für Zehnkämpfer Simon Ehammer an der Hallen-EM in Torun: Nach einem sehr guten Start in den zweiten Siebenkampf-Tag von Platz 2 aus und mit 7,82 Sekunden über 60 m Hürden bereitete ihm das Stabspringen erneut Probleme. Der 21-jährige Appenzeller, Mitfavorit auf eine Medaille, scheiterte dreimal auf der Anfangshöhe von 4,50 m — was für ihn mit einer Bestleistung von 5,00 m ein Sicherheitssprung hätte sein sollen.

Simon Ehammer erlebte eine Enttäuschung.
Simon Ehammer erlebte eine Enttäuschung.
Foto: Keystone/EPA

Bereits an den Schweizer Mehrkampfmeisterschaften Anfang Februar hatte er auf dem Weg zu einem Glanzresultat dreimal auf 4,70 m gerissen. Ob Ehammer seinen Wettkampf damit beendet oder am Abend trotzdem noch den abschliessenden 1000-m-Lauf absolvieren wird, ist noch nicht klar. In Führung liegt mit grossem Abstand Weltrekordhalter Kevin Mayer. Die weiteren Entscheidung sind auf RTS oder hier zu sehen. (mos)

Golf: Schweizerin Valenzuela geht auf Platz 3 ins Final

Mit der besten Runde des ganzen Turniers hat sich Albane Valenzuela bei der LPGA Drive on Championship in Florida in den letzten Flight gespielt. Schon der Start in die neue Saison war der Genferin geglückt, beim zweiten Turnier auf der LPGA begann sie auf dem geteilten 16. Zwischenrang noch besser. Mit insgesamt eins unter Par qualifizierte sich die 23-Jährige erneut locker für den Cut.

Im dritten Durchgang spielte sie fehlerfrei, realisierte auf den Front- und den Backnine je drei Birdies. Die sechs unter Par ist das beste Tagesresultat im ganzen Weltklassefeld, entsprechend machte sie mehr als 20 Plätze gut und spielt erstmals in ihrer Karriere im letzten Flight bei einem LPGA Turnier.

Die Genferin Albane Valenzuela beeindruckt.
Die Genferin Albane Valenzuela beeindruckt.
Foto: Michael Reaves (Getty Images)

Wegen diversen Verletzungen und ihrer Covid-Erkrankung war 2020 ein sehr schwieriges Jahr für die Genferin gewesen. «In den letzten Monaten war ich sehr viel im Bett, umso glücklicher bin ich nun, dass ich endlich wieder schmerzfrei spielen kann. Ich weiss, dass es nicht selbstverständlich ist», sagt sie im Interview mit der LPGA.

Dort erzählt Valenzuela auch noch von einem familieninternen Duell. Der Golden Ocala Golf & Equestrian Club sei ein spezieller Ort. «Vor drei Jahren habe ich meinem Bruder als Caddie hier geholfen. Er hatte sich mit 68 Schlägen für die U.S. Juniors qualifiziert. Er sagte die ganze Woche, du musst nur mein Score schlagen. Das hat nun geklappt. Ich freue mich, dass ich ihn schlagen konnte und dafür schuldet er mir nun einen Kaffee», lacht Valenzuela nach dem sehr speziellen Tag. Im letzten Flight spielt sie zusammen mit den beiden Amerikanerinnen Austin Ernst und Jennifer Kupcho. Dabei hat die junge Schweizerin nichts zu verlieren, Ernst liegt bei 13 unter Par, Kupcho einen Schlag zurück. (rst)

Golf: «Hulk» DeChambeau schlägt wieder zu – 370 Yards übers Wasser

Bryson DeChambeau riss die Arme in die Luft und die zugelassenen Fans im Bay Hill Club & Lodge jubelten, als hätte der 27-jährige Golfstar aus den USA gerade das berühmte Masters-Turnier gewonnen. Dabei war es nur der Abschlag auf der sechsten Spielbahn am dritten Tag des PGA-Tour-Turniers in Orlando – aber kein gewöhnlicher. Der Golf-«Hulk» DeChambeau hatte wieder zugeschlagen.

Der US-Kraftprotz schlug den Ball am Samstag bei der Arnold Palmer Invitational auf dem Par-5-Loch mal eben direkt Richtung Fahne und 370 Yards (knapp 340 Meter) über ein Wasserhindernis. Die Bahn ist eigentlich 531 Yards lang und verläuft in der Form eines Hufeisens – mit dem See in der Mitte. Bis Sonntagmorgen wurde das Video des Kunstschlages in den sozialen Netzwerken schon millionenfach abgerufen.

«Oh Mann, ich habe mich wieder wie ein Kind gefühlt. Es war fast so, als würde man ein Turnier gewinnen. Ich hatte Gänsehaut, als ich sah, dass es keinen Spritzer gab», sagte DeChambeau, der vor der Schlussrunde in Orlando mit einem Schlag Rückstand auf den Engländer Lee Westwood geteilter Zweiter ist. (dpa)

Tennis: Golubic steht in Lyon im Final

Viktorija Golubic (28) steht beim WTA-Turnier in Lyon im Endspiel. Die Zürcherin und Nummer 129 der Weltrangliste schlug im Halbfinal die Französin Fiona Ferro (WTA 46) in drei umkämpften Sätzen 4:6, 6:0 und 7:6. Im Final trifft Golubic auf die Dänin Clara Tauson, die Nummer 139 der Welt. (tmü)

In Lyon begann die Reise für Golubic in der Qualifikation, nun steht sie im Endspiel.
In Lyon begann die Reise für Golubic in der Qualifikation, nun steht sie im Endspiel.
Keystone

Skispringen: Rang 7 für das Schweizer Team

Die Schweizer Skispringer haben bei der Nordisch-WM im Teamwettkampf zum Abschluss Platz 7 erreicht. Im Team mit Dominik Peter, Andreas Schuler und Gregor Deschwanden konnte vor allem Leader Simon Ammann überzeugen, er sprang auf 127,5 und 129 Meter. Den Sieg sicherte sich das deutsche Team vor Österreich und Polen. (tmü)

Solide, aber nicht mehr: Das Schweizer Team und Simon Ammann.
Solide, aber nicht mehr: Das Schweizer Team und Simon Ammann.
Keystone

Tennis: Federer spielt beim Comeback gegen Chardy oder Evans
Bereit für seinen ersten Ernstkampf nach über einem Jahr: Roger Federer.
Bereit für seinen ersten Ernstkampf nach über einem Jahr: Roger Federer.
Foto: Tess Derry (Keystone)

Roger Federer trifft bei seinem Comebackturnier in Doha am Montag oder Dienstag nach einem Freilos in der ersten Runde entweder auf Jérémy Chardy (ATP 64) oder den Briten Daniel Evans (ATP 28). Gegen den Franzosen hat er vier von fünf Begegnungen gewonnen, zuletzt in Indian Wells 2018. Die einzige Niederlage erlitt er gegen den 34-Jährigen in Rom 2014. Chardy hat dieses Jahr schon drei Turniere bestritten und sechs Siege errungen, am Australian Open war er gegen Djokovic aber im Startspiel chancenlos.

Gegen den 30-jährigen Daniel Evans hat Federer in drei Partien, alle an Grand-Slam-Turnieren, noch keinen Satz abgegeben. Der Engländer aus Birmingham gewann in Melbourne im Februar sein erstes ATP-Turnier und schlug dabei auch Chardy klar. Am Australian Open scheiterte er dann aber ebenfalls in der 1. Runde. Evans verpasste als Nummer 28 der Weltrangliste die Gesetztenliste nur ganz knapp.

Als Nummer 2 gesetzt

Federer bestreitet sein erstes Turnier seit dem 30. Januar 2020. Er wurde an diesem ATP-250-Turnier in Doha hinter Dominic Thiem an Nummer 2 gesetzt, als Nummer 5 der Weltrangliste. Im Viertelfinal könnte er auf Borna Coric (ATP 26) treffen, im Halbfinal auf Denis Shapovalov (4). Federer traf inzwischen in Doha ein und erklärte über die sozialen Medien, wie sehr er sich auf sein Comeback freue. (rst)

Rad: Van der Poel gewinnt Strade Bianche

Mathieu van der Poel hat den Frühjahrsklassiker Strade Bianche für sich entschieden. Der 26-jährige Belgier attackierte beim 184 km langen Rennen mit Start und Ziel in Siena im Schlussaufstieg und setzte sich von seinen Fluchtgefährten Julian Alaphilippe und Egan Bernal ab. Schweizer konnten beim Schotterrennen in der Toskana nicht um den Tagessieg mitfahren. Stefan Küng attackierte während dem Rennen zwar einmal an der Spitze, die Favoriten liessen den 27-jährigen Thurgauer aber nicht wegziehen. Küng beendete das Rennen mit sechseinhalb Minuten Rückstand auf van der Poel auf dem 34. Rang. (heg)

Snowboard: Zogg auf dem Podest

Julie Zogg erreichte beim Parallel-Riesenslalom im slowenischen Rogla ihren dritten Podestplatz der Saison. Die 28-jährige Sarganserländerin wurde Dritte. Zogg bezwang im kleinen Final die Österreicherin Claudia Riegler um 14 Hundertstel. Gewonnen hat das Rennen Ramona Hofmeister aus Deutschland.

Bei den Männern gab es keinen Schweizer Podestplatz. Nevin Galmarini schied im Viertelfinal aus. Den Sieg sicherte sich der Einheimische Zan Kosir. (heg)

Eishockey: Ex-Lugano-Star Pavelich gestorben

Mit Mark Pavelich ist einer der Helden des «Miracle on Ice» verstorben. Der Amerikaner gewann mit einem Team von Collegespielern 1980 in Lake Placid sensationell die Olympiagoldmedaille, unter anderem nach einem Sieg gegen die übermächtigen Sowjets. Pavelich bereitete das entscheidende Tor von Mike Eruzione vor. Im Jahr danach spielte er für Lugano in der Nationalliga B, später auch kurz für den ZSC. In der NHL bestritt er fast 400 Partien, nach der Karriere hatte er vor allem mentale Schwierigkeiten, wurde depressiv. 2019 wurde er verwahrt, nachdem er einen Nachbar mit einer Metallstange spitalreif geschlagen hatte. Nun verstarb Pavelich 63-Jährig in einem Rehabilitationszentrum. Die Todesursache wird untersucht. (mke)

Langlauf: Fähndrich über 30 km abgeschlagen, Johaug dominiert
Nadine Fähndrich klassierte sich ausserhalb der Top 30.
Nadine Fähndrich klassierte sich ausserhalb der Top 30.
Foto: Dominik Angerer (Freshfocus/Expa)

Nadine Fähndrich lieferte an der Ski-Nordisch-WM über 30 Kilometer keine Glanzleistung ab: Die einzige Schweizerin im Rennen in der klassischen Technik lief nur auf den 38. Rang, das mit mehr als elf Minuten Rückstand auf die überlegene Siegerin Therese Johaug. Die Norwegerin gewann mit einem riesigen Vorsprung von 2:34 Minuten vor ihrer Landsfrau Heidi Weng und der Schwedin Frida Karlsson, die nach dem Rennen wegen Schmerzen im Arm nach einem Sturz ins Krankenhaus gebracht wurde. Johaug holte sich damit ihre vierte Goldmedaille an diesen Titelkämpfen. (lai)

Schwingen: Eidgenössisches findet 2025 in Glarus statt

Glarus hat sich gegen St. Gallen durchgesetzt: Das Eidgenössische Schwing- und Älperfest geht 2025 im Glarnerland über die Bühne. Das hat der Eidgenössische Schwingverband am Samstag in seiner virtuellen Delegiertenversammlung entschieden. Damit findet der Grossanlass erstmals im Kanton Glarus statt. In Mollis werden in vier Jahren über 300'000 Zuschauer erwartet. Das nächste Eidgenössische, Ende August 2022, findet in Pratteln statt. (lai)

Tennis: Djokovic-Rückkehr in Miami nach Verletzungspause

Novak Djokovic steigt nach seiner Bauchmuskelverletzung Ende dieses Monats in den USA wieder ins Turnier-Tennis ein. Der 33-jährige Australian-Open-Sieger kündigte seine Teilnahme am Miami Open an, das vom 24. März bis 4. April stattfindet. Sechsmal gewann Djokovic das Turnier bereits, ebenso oft wie einst Andre Agassi. Im vergangenen Jahr waren die Miami Open wegen der Corona-Pandemie ausgefallen.

Nach Miami soll es für den Weltranglistenersten Djokovic in Monaco und seiner Heimat Serbien weitergehen. Zum Auftakt der Sandplatzsaison will er am Monte-Carlo Masters vom 11. April bis 18. April teilnehmen. Direkt danach stehen die Serbia Open auf Djokovics Programm. (dpa)

Biathlon: Cadurisch überrascht mit starkem Resultat, Eckhoff siegt

Irene Cadurisch ist beim Biathlon-Weltcup in Nove Mesto im Sprint als beste Schweizerin auf den 14. Rang gelaufen. Für die 29-Jährige ist das erst der zweite Top-15-Platz in einem Einzelrennen. Nach einer Strafrunde wies sie am Ende 41 Sekunden Rückstand auf die siegreiche Norwegerin Tiril Eckhoff auf, die ebenfalls einen Fehler schoss. Die Weltmeisterin verwies bei ihrem fünften Sprintsieg in Serie Julia Dzyma aus der Ukraine (+ 9,3 Sekunden) und Lisa Vittozzi aus Italien (+ 15 Sekunden), die beide fehlerfrei geblieben waren, auf die Plätze zwei und drei. Zweitbeste Schweizerin wurde Aita Gasparin auf dem 28. Rang, ihre weiteren Landsfrauen verpassten die Punkteränge.

Im Rennen der Männer ging der Sieg an den Franzosen Simon Desthieux vor dem Schweden Sebastian Samuelsson und dem Deutschen Arnd Peiffer. Bester Schweizer wurde Martin Jäger mit Platz 33. (lai/tmü/dpa)

Irene Cadurisch setzte ein Ausrufezeichen.
Irene Cadurisch setzte ein Ausrufezeichen.
Foto: Christian Manzoni (Freshfocus)
Reiten: Zahl der toten Pferde nach Herpes-Infektionen gestiegen

Die Zahl der toten Pferde nach Herpes-Infektionen bei einem Reitturnier in Valencia ist weiter gestiegen. Nach Angaben des Weltverbandes FEI sind inzwischen neun Fälle bekannt. Der Weltverband berichtet zudem von einer «sehr grossen Anzahl von schweren klinischen Fällen».

Auch die Zahl der Länder mit nachgewiesenen Fällen der Virusvariante EHV-1 ist gewachsen. Neben Spanien und Deutschland sind in Europa auch Belgien, Frankreich und Schweden betroffen. Die Schweiz blieb bislang verschont. (dpa)