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Bärenbefreiung und SchnitzelbänkeBerner Fasnacht beginnt trotz Coronavirus

Die Fasnacht in der Stadt Bern hat am Donnerstagabend begonnen. Wegen des Coronavirus stehen die Organisatoren in engem Kontakt mit den Kantonsbehörden.

Mit der Bärenbefreiung begann am Donnerstagabend die Fasnacht.
Mit der Bärenbefreiung begann am Donnerstagabend die Fasnacht.
Foto: Raphael Moser 
Der Bär hatte nach 108 Tagen seinen Winterschlaf beendet und kurz nach 20 Uhr den Käfigturm verlassen.
Der Bär hatte nach 108 Tagen seinen Winterschlaf beendet und kurz nach 20 Uhr den Käfigturm verlassen.
Foto: Raphael Moser 
Die Soirée der Schnitzelbänkler steht auf dem Programm.
Die Soirée der Schnitzelbänkler steht auf dem Programm.
Foto: Raphael Moser 
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Die Stadtberner Fasnacht hat am Donnerstagabend plangemäss begonnen. Trotz des um sich greifenden Coronavirus. Kurz nach 20 Uhr wurde der Bär zu den Klängen von «Jump» von Van Halen aus seinem Verliess im Käfigturm befreit.

Die Stimmung war bei stürmischem Wetter wie in anderen Jahren ausgelassen. Aber ein Thema dominierte die Gespräche der Fasnächtler – die Ausbreitung des Coronavirus. Die Kantonsbehörden haben bis am Donnerstagabend keine Absage der Fasnacht verfügt. Doch zahlreiche Fasnächtler befürchten, dass der Kinderumzug vom Freitag oder der grosse Fasnachtsumzug vom Samstagnachmittag vom Kanton abgesagt werden. So wie es bereits vor einer Woche in Venedig geschehen ist.

Am Donnerstagabend ging das fasnächtliche Treiben in verschiedenen Restaurants mit den Soirée der Schnitzelbänkler weiter. Deren Verse sind zum Teil ziemlich aktuell, sodass auch das Coronavirus darin vorkam. Zudem nahmen die 10 Gruppen unter anderem den SCB, die Stadtregierung, Donald Trump und Greta Thunberg aufs Korn.