Zum Hauptinhalt springen

Der Irrtum der Sieger

Der Ärger auf­seiten Wackers nach Spiel 2 im Playoff-Halbfinal war unbegründet: Die Fernsehbilder entlasten die Unparteiischen.

Wackers Leute kokettieren gerne mit dem Standing des Aussenseiters. Sie zelebrieren die Rolle des Wirtschaftsschwachen, der sich mit Solidarität und Kampfkraft auflehnt gegen die Grossen aus der Restschweiz, und fühlen sich immer mal wieder unfair behandelt. Am Sonntag zumindest irrten sie sich.

Der Delegierte hatte in der Schlussphase des Thuner Heimspiels gegen Winterthur zu Recht interveniert: Martin Rubins Team war auf dem Feld übervertreten gewesen. Obwohl mit Viktor Glatthard ein Berner Oberländer exakt zwei Minuten vor Spielende eine Strafe gekriegt hatte, standen vorübergehend sechs Akteure exklusive des Keepers auf dem Platz, in der Aufzeichnung auf Handballtv.ch ist das klar zu sehen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.