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Canyoning-Drama hat Mentalität völlig verändert

Am Samstag jährt sich das Canyoning-Unglück im Saxetbach mit 21 Todesopfern zum 20. Mal. Ein einheimischer Experte sagt, was seither in Bezug auf Sicherheit alles vorgekehrt wurde.

Spass im Wildwasser: Eine Touristengruppe diese Woche beim Canyoning im Saxetbach.
Spass im Wildwasser: Eine Touristengruppe diese Woche beim Canyoning im Saxetbach.
Bruno Petroni

Er war als Riverrafting-Guide mit einer Gruppe nach einer Schlauchbottour auf der Lütschine unterwegs zur Basis, als sich das Canyoning-Unglück im Saxetbach am späteren Nachmittag des 27. Juli 1999 ereignete: Manuel Weibel, seinen Berufskollegen und jedem in der Outdoorbranche ging das tödliche Schicksal der 21 Menschen, das sich am Samstag zum 20. Mal jährt, sehr nahe. «Für längere Zeit ging jedenfalls nichts mehr im Saxetbach, und sowohl branchenintern als auch auf politischer Ebene war schnell klar, dass etwas unternommen werden muss», erinnert sich Weibel.

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