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Neue Corona-RegelnBerset plant Miniquarantäne, um Weihnachten zu retten

Treffen zu Hause oder im Restaurant sollen stärker eingeschränkt werden. Mit dieser Verschärfung will Gesundheitsminister Alain Berset die Festtage retten.

In Restaurants dürften pro Tisch vier Personen aus höchstens zwei Haushalten sitzen: Die Weihnachtsinsel auf dem Bauschänzli in Zürich.
In Restaurants dürften pro Tisch vier Personen aus höchstens zwei Haushalten sitzen: Die Weihnachtsinsel auf dem Bauschänzli in Zürich.
Foto: Alexandra Wey (Keystone)

Die Regeln des Bundes für private Treffen und Restaurantbesuche sollen noch einmal verschärft werden, und zwar bis kurz vor Weihnachten. Zu Hause dürften sich weiterhin bis zu 10 Personen treffen, neu aber nur noch aus maximal zwei verschiedenen Haushalten. In Restaurants dürften pro Tisch vier Personen sitzen, neu aber ebenfalls nur noch aus höchstens zwei Haushalten. Gelten sollen diese Regeln bis und mit 23. Dezember.

Diese neuen Einschränkungen hat Gesundheitsminister Alain Berset am Montag zur Stellungnahme an die Kantone geschickt. Der entsprechende Verordnungsentwurf liegt dieser Zeitung vor. Darüber entscheiden dürfte der Bundesrat am Freitag. Das Vorbild für die kollektive Miniquarantäne scheint Deutschland zu sein: Dort dürfen sich ebenfalls nur noch Personen aus zwei Haushalten treffen, allerdings ist dort die Obergrenze auf fünf Personen angesetzt.

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