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Segelfluggruppe blitzt abBeschwerde gegen Südanflug im Belpmoos abgewiesen

Nach Ermessen des Bundesgerichts ist der Südanflug auf den Flughafen Bern-Belp zumutbar und schränke den privaten Flugverkehr nicht übermässig ein.

Die Anflugrouten aus südöstlicher Richtung seien verhältnismässig, findet das Bundesgericht.
Die Anflugrouten aus südöstlicher Richtung seien verhältnismässig, findet das Bundesgericht.
Foto: Christian Pfander

Das Bundesgericht hat eine Beschwerde der Segelfluggruppe Bern gegen das geänderte Betriebsreglement für den Flughafen Bern-Belp abgewiesen. Die Segelfluggruppe kritisierte die geplante Einführung des satellitengestützten Instrumentenanflugverfahrens aus südlicher Richtung.

Die Anflugroute für den Südostanflug auf der Piste 32 führt gemäss der Beschwerdeführerin durch ein von Luftsportlern und Privatpiloten vielbeflogenes Gebiet. Sie forderte deshalb ein Anflugverfahren, mit dem weniger Luftraum beansprucht wird.

Wie bereits das Bundesverwaltungsgericht, hat das Bundesgericht in einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil entschieden, die neuen Anflugrouten auf die Piste 32 seien verhältnismässig und zumutbar. Sie würden andere Nutzer des Flugraums nicht übermässig einschränken.

Das Plangenehmigungsverfahren für die Infrastruktur für die satellitengestützten Instrumentenanflüge auf die Piste 32 hat das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) bereits bewilligt.

Nachdem nun auch das Betriebsreglement steht, kann das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) allfällige Anpassungen der Luftraumstruktur vornehmen. Das entsprechende Verfahren war sistiert worden.

SDA