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Sustenpass: ScheiteltunnelBetonieren mit Hochdruck

Der Scheiteltunnel auf dem Sustenpass ist eine Baustelle, durch deren Zentrum täglich bis über 3000 Fahrzeuge fahren. Keine einfache Sache. Und nicht ungefährlich.

Mutiger Bauarbeiter: Zwischen den Motorrädern und Autos durch überquert dieser die Strasse. Links und rechts ist die bereits fertige Gewölbeisolation zu sehen.
Mutiger Bauarbeiter: Zwischen den Motorrädern und Autos durch überquert dieser die Strasse. Links und rechts ist die bereits fertige Gewölbeisolation zu sehen.
Foto: Bruno Petroni

Nachts um elf Uhr im Scheiteltunnel des Sustenpasses: Eine Lafette ragt steil zur Tunneldecke hoch, ein Maschinist ist dabei, ein vier Meter tiefes Loch zu bohren. Ohrenbetäubender Lärm, Staub macht sich breit. Gespenstische Stimmung. «Diese Löcher brauchen wir, um den Schalwagen zu verankern», sagt die zuständige Bauführerin Daniela Huonder. Der Schalwagen ist ein 70-Tonnen-Ungetüm, welches den hohen Druck des Fliessbetons für das neu erstellte Tunnelgewölbe aufnehmen kann, und der gar auf Eisenbahnschienen vorwärtsbewegt wird.

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