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Tag 4: Das falsche Huhn

Für veganes Essen sind alle der Wohngemeinschaft zu haben. BZ-Redaktorin Claudia Salzmann setzt deshalb auf ein Gemüse-Thaicurry, mit einer Überraschung.

Soja Schnetzel als Thaicurry-Aufmotzer.
Soja Schnetzel als Thaicurry-Aufmotzer.
Claudia Salzmann

Meine Mitbewohner finden das Projekt nicht alle gleich gut, so wollte ich ein einfaches Essen machen und entschied mich für ein Gemüse-Thaicurry. Ich schnippelte das Gemüse, als einer der Mitbewohner in die Küche kam und kritisch mein Tun beäugte. «Ich habe von deinem Kuchen gegessen und bin dann mitten in der Nacht mit Bauchschmerzen aufgewacht», erklärt er mir. Ob wirklich der Kuchen daran Schuld war, kann er aber nicht mit Sicherheit sagen.

Dem Gemüsecurry fügte ich noch Soja Schnetzel (3.35 Franken) hinzu. Diese muss man fünf Minuten in Wasser einweichen und dann weitere fünf Minuten mitkochen. Ein einziger von meinen fünf Mitbewohner wusste nichts vom Projekt und wir liessen ihn raten, was das nun für Fleisch ist. «Ich würde sagen, 100 Jahre gekochtes Hühnchen», meinte er. Wir mussten lachen. So richtig nach Poulet schmeckte es nicht, aber die Konsistenz und die Farbe ist verblüffend ähnlich.

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