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Pfusch bei Operation im Ausland Brustvergrösserung in Prag kostete Bernerin fast das Leben

Die 23-jährige Tabea L. wünschte sich grössere Brüste und liess sich in einer Klinik in Prag operieren. Doch danach begann eine schwere Leidenszeit.

Tabea L. will über ihre misslungene Brustoperation sprechen und andere warnen.
Tabea L. will über ihre misslungene Brustoperation sprechen und andere warnen.
Foto: Nicole Philipp

Vier Jahre lang trug Tabea L. einen Traum in sich. Die junge Frau aus Thun wollte ihre Brüste vergrössern lassen von Körbchengrösse A auf C: Sie kann sich gut daran erinnern, wie sie ihrer Gynäkologin mit 17 Jahren davon erzählte. Diese riet ihr, mit einer Operation noch zu warten. Ihr Wunsch blieb. Dies erzählt sie bei einem Kaffee in der Stadt Bern. Nach dem Gespräch hat sie ganz in der Nähe wieder einen Termin beim plastischen Chirurgen David Kiermeir, wie schon so viele in diesem Jahr.

Tabea L. trug seit dem 17. Lebensjahr einen Push-up-Büstenhalter. «Doch das sah nicht so aus, wie ich wollte. Die Kleider fielen nicht schön an meinem Körper. Besonders schlimm war es für mich im Sommer, wenn ich mich im Bikini zeigen musste. Ich fühlte mich unwohl», sagt die junge Frau. Auf die Frage, welchem Vorbild sie nacheifere, sagt sie: «Ich denke, mein Bild von einem Frauenkörper mit einem ästhetischen Busen habe ich aufgrund von Vorbildern in den Zeitschriften.»

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