Zum Hauptinhalt springen

Erweiterung GrimselstauseeDie Grundlage für die Mauererhöhung fehlt

Das Bundesgericht weist die Erhöhung der Staumauern des Grimselsees an den Berner Regierungsrat zurück. Ein Entscheid, der in Bern und Innertkirchen mit Überraschung und Bedauern zur Kenntnis genommen wird.

Diese beiden Staumauern möchte die KWO um 23 Meter erhöhen. Das Bundesgericht hat aber eine Beschwerde dagegen gutgeheissen.
Diese beiden Staumauern möchte die KWO um 23 Meter erhöhen. Das Bundesgericht hat aber eine Beschwerde dagegen gutgeheissen.
Foto: Bruno Petroni

«Angesichts ihrer Bedeutung bedarf die streitige Erweiterung des Grimselstausees einer Grundlage im kantonalen Richtplan», schreibt das Bundesgericht in einer Mitteilung. «Bisher ist auf Stufe Richtplan noch keine vollständige Abstimmung der verschiedenen Interessen erfolgt; insbesondere fehlt jegliche Auseinandersetzung mit den dem Projekt entgegenstehenden Interessen des Natur- und Landschaftsschutzes.» Entsprechend heisst das Bundesgericht die Beschwerde zweier Naturschutzorganisationen gut und weist das Geschäft zurück an den Berner Regierungsrat.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.