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«Der perfekte Botschafter»

Es werde höchste Zeit, dass der Schweizer Tennisprofi Roger Federer einen Diplomatenpass erhalte, findet Karl Scherer aus Meggen.

Verschiedene Artikel über Roger Federer

Wenn man bei Google nach «Roger Federer Botschafter» sucht, erscheinen sage und schreibe 54 Seiten. Für den erfolgreichsten Tennisspieler aller Zeiten, mehrmaligen Weltsportler des Jahres und vielfachen Grand-Slam-Sieger ist es daher nicht verwunderlich, dass er ein äusserst gefragter Botschafter ist, sei es für die Unicef (dank seines sozialen Engagements) oder für renommierte Firmen. Die Schweizerische Post hat erstmals auf einer Briefmarke eine lebende Persönlichkeit abgebildet. Roger Federer ist zu einem Aushängeschild der Schweiz geworden. Federer verkörpert in einzigartiger Weise den sympathischen, bodenständigen, erfolgreichen und sprachgewandten Eidgenossen. Er repräsentiert die Schweizer Tugenden perfekt rund um den Globus. So sagte der Schweizer Botschafter in Washington, Urs Ziswiler, in Luzern zu Recht: «Roger Federer ist unser bester Botschafter.» Auch wenn in Bern die Mühlen langsamer mahlen, wäre es an der Zeit, Roger Federer den Diplomatenpass auszuhändigen und ihn bei grossen Vorhaben (z.B. Handelsverträgen mit wichtigen ausländischen Handelspartnern) hin und wieder als Schweizer Botschafter einzusetzen. Dank seines weltweiten Bekanntheitsgrads, welcher in der Schweiz seinesgleichen sucht, könnten entsprechende Vorhaben wahrscheinlich effizienter und erfolgversprechender abgewickelt werden. Der neu gewählte Vorsteher des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartementes, Bundesrat Johann Schneider-Ammann, könnte die Unterstützung von Roger Federer sicher bestens gebrauchen. Eine gute Gelegenheit für ein gegenseitiges Gespräch bietet sich schon bald anlässlich der kommenden Swiss Indoors in Basel von 30.10. bis 7.11.2010, um Nägel mit Köpfen zu machen. Karl Scherer, Meggen

Zeitsprung zurückZur Debatte über die Fristenlösung

Vor acht Jahren wurde der Schwangerschaftsabbruch mit der Fristenlösung gesetzlich geregelt. Nun haben die Gegner der Fristenlösung eine Initiative lanciert mit dem Titel »Abtreibungs-Finanzierung ist Privatsache». Im Grunde genommen geht es ihnen darum, den Schwangerschaftsabbruch zu verbieten. Sie wollen das Rad der Geschichte zurückdrehen in die Zeit, als Engelmacherinnen die Kinder im Mutterleib «wegmachten». Viele Mütter starben damals nach der Behandlung durch diese Kurpfuscherinnen.

Schon vor 80 Jahren kämpfte die Zürcher Ärztin für Sexualaufklärung, Paulette Bruppacher, für den Schwangerschaftsabbruch aus medizinischen, wirtschaftlichen und sozialen Gründen. Sie forderte Kindergeld, Kinderkrippen, Mutterschaftsurlaub und die Finanzierung von Verhütungsmitteln durch die Krankenkasse. Heinrich Frei, Zürich

Klagen und wegsperrenZur Debatte über die lebenslange Verwahrung

Ein inhaftierter mehrfacher Vergewaltiger, diesmal in Deutschland, wurde nach für ihn positiv ausgefallener Begutachtung durch einen sogenannten Sachverständigen vorzeitig aus der Haft entlassen. Kaum in Freiheit, verging er sich neuerlich brutal an zwei Frauen. Kurz danach konnte er festgenommen werden. Von dem Verbrecher werden die beiden Opfer vergeblich auf eine ohnehin nicht gutzumachende Entschädigung hoffen können. Deshalb sollten sie diese beim Sachverständigen einklagen und obendrein auf eine lebenslange Verwahrung des Verbrechers bestehen! Hans Gamliel Rorschach

«Fans fehlts an Stärke»Verschiedene Artikel über Fussballer Alex Frei

Die Pfiffe gegen Alex Frei haben uns aufgerüttelt. Nicht nur sehen wir darin die sportliche Leistung von Alex Frei für die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft in Mitleidenschaft gezogen, sondern auch seine menschliche Stärke, die er zum Beispiel gegenüber muskelkranken Menschen immer wieder beweist. Genau diese menschliche Stärke scheint vielen Fans zu fehlen, die einen Nationalspieler derart auspfeifen. Wir würden uns eine faire und humanere Umgangsweise wünschen, im Sport wie auch in der Gesellschaft. Franziska Mattes, Geschäftsführerin der Schweizerischen Gesellschaft für Muskelkranke, Zürich

«Mehrkosten und Stress»Zur Debatte über die Untersuchung der Fahreignung

Das Uvek unter Verkehrsminister Moritz Leuenberger beantragt den eidgenössischen Räten die «verbesserte Untersuchung der Fahreignung». Die aufwendige Weiterbildung hätte den häufigen Verzicht auf die ohnehin nicht kostendeckende Untersuchung zur Folge und damit die Überweisung der Patienten an die Bezirksärzte oder die Rechtsmedizin. Deren Unkenntnis des Patienten würde zu Fehlbeurteilungen führen und käme einer Verstaatlichung durch die Hintertür gleich. Unter der im Vernehmlassungsverfahren geforderten «Verbesserung» kann nicht die noch strengere medizinische Untersuchung des Patienten gemeint sein, der Überzeugungseffekt ist am besten durch die praktische Fahrprobe zu erzielen. Diese muss nicht zwingend durch Amtsstellen erfolgen. Hansueli Bleiker, Dipl. Verkehrslehrer VPI und ehem. Prüfungsexperte; Beratungsstelle für Auto fahrende Senioren (BfS), Morschach

«Ein Teil des Netzes»Ausgabe vom 8. Oktober, «Einheitskasse ist das falsche Mittel»

Der Gesundheitsökonom Willy Oggier jagt auf falscher Fährte. Die Einheitskrankenkasse kann sehr gut funktionieren. Meine Tochter lebt mit ihrer Familie in Österreich und steht hinter der Einheitskasse. In Österreich ist sogar die zahnärztliche Grundversorgung bezahlt. Die Krankenversicherungskarte ist auch vorhanden, das Abrechnungssystem funktioniert auch mit Selbstbehalt und ohne Franchise. Die Krankenkasse ist Teil unseres Sozialnetzes, da hat Wettbewerb nichts zu suchen, ausser bei den Medikamenten. Eine Blinddarmoperation bleibt eine Blinddarmoperation, ob diese nun in Solothurn, Appenzell oder Bern durchgeführt wird. Es ist immer dasselbe. Die Abstimmung über die Einheitskrankenkasse wurde abgelehnt, weil der damalige Gesundheitsminister Couchepin versprochen hat, dass die Prämien in den nächsten Jahren nur noch um etwa zwei, maximal vier Prozent steigen würden, sie sind aber um bis zu achtzehn Prozent gestiegen. Streben wir die Einheitskrankenkasse an, nur so werden wir Verwaltungskosten sparen, dazu gehört auch das Sponsoring. Anna Weber, Solothurn

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