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Der Schatz von Thun

Seit dem 6. Juli läuft die Schatzsuche der «Berner Zeitung». Höchste Zeit, mal zu schauen, wer da so alles unterwegs ist: ein Augenschein bei der Schatztruhe beim Schloss Schadau in Thun.

Erschöpft am Ziel angekommen: Johanna und Hans Buchser mit Marisa, Julia und Loris.
Erschöpft am Ziel angekommen: Johanna und Hans Buchser mit Marisa, Julia und Loris.
Daniel Teuscher
Vertraut mit der Umgebung: Katrin Jöhr mit Leano und Malea und Sandra Spieler mit Sophia und Melina.
Vertraut mit der Umgebung: Katrin Jöhr mit Leano und Malea und Sandra Spieler mit Sophia und Melina.
Daniel Teuscher
Geübte Schatzsucher: Daniela und Robert Stucki mit Philipp, Andrea und Thomas.
Geübte Schatzsucher: Daniela und Robert Stucki mit Philipp, Andrea und Thomas.
Daniel Teuscher
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Es ist heiss. Wer im Schatten steht, kriegt ein nasses T-Shirt vom Nichtstun. Wer kann, springt ins Wasser oder wandert auf einen Berg – Hauptsache, raus aus der glühenden Stadt.

Oder etwa doch nicht? Schliesslich lockt die Schatztruhe beim Schloss Schadau, gefüllt mit Überraschungen. Jedoch hängt an der Truhe ein Schloss, das nur zu knacken ist mit den drei richtigen Zahlen. Herauszufinden sind sie auf einem Parcours durch die Stadt Thun: vom Bahnhof zum Schloss hoch, durchs Bälliz an der Aare entlang zum Schloss Schadau.

Viele Familien nehmen an diesem Tag die Schatzkarte zur Hand und ziehen von Posten zu Posten, suchen nach den richtigen Antworten. Bei Nummer 19 zeigt sich, ob sie stimmen: Öffnet sich das Schloss mit dem eingegebenen Code?

Die richtigen Ziffern eingestellt haben Daniela und Robert Stucki aus Roggwil mit ihren Kindern Andrea (10), Thomas (14) und Philipp (12). Die fünf sind geübte Schatzsucher: Am Tag vorher erkundeten sie die Route in Herzogenbuchsee.

Entsprechend abgeklärt zeigt sich Thomas: «Die Aufgaben sind nicht so schwierig wie bei Sherlock Holmes. Für kleinere Kinder können sie aber schon schwierig sein.» Vielleicht ändert er seine Meinung noch. Denn die Familie will in diesem Sommer alle fünf Routen absolvieren. Möglich, dass noch schwierigere Rätsel auftauchen.

Fast zu Hause

Weniger ring lief die Schatzsuche für Beatrice Wälti aus Biglen mit Melina (8) und Janis (11). «Bei einigen Posten war es heikel, die Antwort richtig zu interpretieren», sagt die Mutter. Zum Beispiel beim Posten beim Rathaus, wo in einem Text mehrere Jahreszahlen stehen.

Für sie sei es aber nicht nur darum gegangen, die Zahlen herauszufinden. Genauso wichtig sei gewesen, die Umgebung wahrzunehmen. Lange hätten sie etwa die Leute beobachtet, die bei der Schleuse am Surfen gewesen seien.

«Die Aufgaben sind nicht so schwierig wie bei Sherlock Holmes. Für kleinere Kinder können sie aber schon schwierig sein.»

Thomas Stucki, Herzogenbuchsee

Mit der Umgebung bestens vertraut sind Sandra Spieler mit Sophia (7) und Melina (3) und Katrin Jöhr mit Malea (5) und Leano (3). Alle wohnen sie in Gwatt bei Thun, sind entsprechend oft in der Stadt unterwegs. «Meistens bleibt im Alltag aber keine Zeit, Orte wie den Schlossberg zu besuchen», sagt Katrin Jöhr.

Die Schatzsuche sei für sie die perfekte Gelegenheit, sich auf den «aktuellsten Stand der Thuner Sehenswürdigkeiten» zu bringen. Besonders gut gefallen hat Sophia, dass ihre beste Freundin Malea mit dabei war auf der Schatzsuche.

Zufrieden mit dem Schatz

Etwas erschöpft erreichen Johanna und Hans Buchser aus Roggwil mit Marisa (14), Julia (11) und Loris (8) die Schatztruhe. Kein Wunder: Unmittelbar vor der Route in Thun haben sie jene in Interlaken absolviert.

Die Familie ist sich einig, dass ihr die Umgebung in Thun besser gefällt. Das Highlight von Loris war der Korridor zum Parkhaus im Schlossberg, dessen Bildschirme an der Wand die Farben ständig wechseln: «Ich stand lange davor und überlegte mir, welche Farbe als Nächstes kommt.»

Der Lift des Schlossberg-Parkhauses führt die Schatzsuchenden hinauf zum Schloss – zur Lieblingsstelle dieser Route für Andrea und Stefan Roth aus Auswil mit Jana (9) und Nick (6). «Die Aussicht von dort oben ist einmalig», findet Stefan Roth. Wegen der warmen Temperaturen will die Familie nach der Schatzsuche baden gehen.

Ob in der Aare oder dem See, haben sie noch nicht entschieden. Die Kinder beschäftigte zuerst noch eine andere Frage:Was befindet sich in der Schatztruhe? Die Antwort darauf sei an dieser Stelle nicht verraten. Jana und Nick versichern aber, dass der Schatz ihnen «sehr gut» gefalle.

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