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Die Hermes vor dem Müll gerettet

Hammond, Hermes Baby oder Franklin – diese berühmten Namen historischer Schreibmaschinen zieren das private Museum von André Hunziker aus Ittigen.

Sammler André Hunziker in seinem privaten Museum. Er präsentiert die Krönung seiner Sammlung: Die Franklin mit Jahrgang 1889.Andreas Blatter
Sammler André Hunziker in seinem privaten Museum. Er präsentiert die Krönung seiner Sammlung: Die Franklin mit Jahrgang 1889.Andreas Blatter

Wer die Wohnung von André Hunziker betritt, ahnt nicht, dass sich hinter einer der Zimmertüren eine einzigartige Sammlung alter Büromaschinen befindet. Der 60-Jährige hat den kleinen Raum in ein technisches Museum verwandelt: An den Wänden stehen Glasvitrinen, auf deren Tablaren eine Schreibmaschine neben der anderen steht. Fünfzig Stück sind es insgesamt und zusätzlich zehn Rechenmaschinen. «Das älteste Stück meiner Sammlung ist die Lampert aus dem Jahr 1883», sagt André Hunziker, öffnet die Vitrine und hebt vorsichtig eine Schreibmaschine in die Höhe. Er weist auf die Tastatur hin – die der Wählscheibe eines alten Telefons ähnlich sieht. Diese Tastatur ist nur eines von vielen Details, die für ihn jedes seiner Sammlerstücke so einzigartig machen. So vorsichtig, wie er die Lampert aus der Vitrine hervorgeholt hat, stellt er sie wieder an ihren Platz zurück.

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