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Kaffee und Teemit Adolf Ogi

Blind Date: Am Vorabend war Adolf Ogi in London. Nun sitzt er zu Hause in Fraubrunnen und telefoniert mit einem ihm unbekannten Journalisten.

Dieser sagt, ihm sei klar, dass er, Ogi, ein viel beschäftigter Zeitgenosse sei. Aber: Auf der Redaktion habe sich jemand gemeldet, der sehr gerne einen Kaffee mit dem Alt-Bundesrat trinken würde. Der Anrufer habe gesagt, er kenne den Politiker von früher her; man habe in einer Kommission zusammengearbeitet und auch militärisch eine Verbindung gehabt. «Aha», sagt Ogi. Daran könne er sich zwar nicht erinnern, aber das spiele ja keine Rolle. Ein Treffen mit dem Herrn? Doch, doch, das sei schon möglich. «Moment», murmelt er und konsultiert seine Agenda. «Ich bin am Freitag in Bern», erklärt er Sekunden später. Wenn es dem «Wünsch dir was»-Kandidaten passe, soll er sich um 10.30 Uhr im Schweizerhof einfinden. Dem Kandidaten passt das bestens. Wer also gestern gegen Mittag in der Brasserie Jacks war und sich fragte, mit wem Adolf Ogi sich wohl so angeregt unterhält: Das war Roland Müller aus Ostermundigen.jho

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