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«Super wars! Einfach super!

»Einmal dabei zu sein, wenn Schauspielerinnen und Schauspieler für ihren Auftritt geschminkt werden: Das war der grosse Wunsch von Ruth Minder aus Thun. Nun hat er sich im Berner Stadttheater erfüllt.

«Die Menschen hier haben einen Traumjob»: Die Thunerin Ruth Minder (Mitte) in der Maske des Berner Stadttheaters.
«Die Menschen hier haben einen Traumjob»: Die Thunerin Ruth Minder (Mitte) in der Maske des Berner Stadttheaters.

Wer solche Freundinnen hat, darf sich glücklich schätzen: «Ruth Minder wünscht sich, einmal einer Maskenbildnerin bei der Arbeit zusehen zu können», schrieb Sylvia Bigler aus Thun der «Wünsch dir was»-Equipe dieser Zeitung. Dank der Mithilfe des Konzert Theaters Bern wurde aus dem Traum Wirklichkeit. «Und zwar viel intensiver, als ich mir das vorgestellt hatte», wie die Thunerin rückblickend sagt. Ruth Minder war mit von der Partie, als die Schauspielerinnen und Schauspieler einer «Fidelio»-Aufführung für ihre Auftritte zurechtgemacht wurden. Und dabei liessen es die Theaterverantwortlichen nicht bewenden. Bevor sie unsere Leserin hinter die Bühne baten, boten ihr Claudia Brunner, die PR-Chefin des Konzert Theaters Bern, und Ralph Zaun, der Leiter der Maske, einen Rundgang durch den gesamten Backstagebereich. Zurück im «richtigen Leben», kommt Ruth Minder aus dem Schwärmen kaum mehr heraus: «Super wars! Einfach super!», fasst sie ihre Visite zusammen. Hinter den Kulissen des Berner Stadttheaters herrsche «eine tolle Stimmung». Die Mitarbeitenden würden ihrer Arbeit mit grosser Hingabe und ohne sichtbare Nervosität nachgehen, stellte Minder, die an der Fasnacht jeweils ebenfalls maskiert unterwegs ist, beeindruckt fest. Während sie die Leute beim Schminken und Haaremachen beobachten durfte, sei ihr klar geworden: «Die Menschen, die hier arbeiten dürfen, haben einen absoluten Traumjob – auch wenn es in den Theaterateliers vielleicht nicht immer so unaufgeregt zu- und hergeht wie bei meinem Besuch.»

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