Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen

Aussenpolitik der SchweizCassis’ China-Wende entfacht Streit

Aussenminister Ignazio Cassis mit einem unmissverständlichen Appell: Wenn China an seinem neuen Kurs festhalte, dann müsse die westliche Welt entschiedener reagieren.

Skepsis aus den eigenen Reihen

Das umstrittene Freihandelsabkommen

«Die Schweiz sollte darauf hinwirken, dass China die weltweit gültigen Handelsregeln respektiert und die Transparenz erhöht.»

CVP-Präsident Gerhard Pfister
102 Kommentare
Sortieren nach:
    max bernard

    Mit ihrem unmoralischen Standpunkt, wonach "Geschäft Geschäft und Moral Moral ist, haben die Rechten immerhin die Wahrheit auf Ihrer Seite, wenn sie meinen, dass Sanktionen etc. nicht das Geringste ändern. Genau diesen Standpunkt hat bis vor Kurzem der gesamte Westen gegenüber China eingenommen - ohne dass die moralisierende Linke sich ernsthaft daran gestört hätte. Was also ist der Grund für die Änderung der westlichen Haltung? Dass man erst jetzt entdeckt hat, dass der chinesische Staat mit aufmüpfigen Minderheiten rabiat umgeht und er sich nicht an die westlichen Menschenrechte und Rechtsstaatsprinzipien hält, dürfte wohl kaum einer ernsthaft annehmen. Tatsächlich sind es nicht moralische, sondern wirtschaftliche und damit auch politische Gründe, welche diesen Sinneswandel verursacht haben. China ist nämlich mittlerweile auf dem Weltmarkt derart erfolgreich unterwegs, dass es diesbezüglich etliche westliche Konkurrenten, allen voran die USA, abgehängt hat, statt weiterhin die ihm zugedachte Rolle als Billiglohnland für westliche Konzerne auszufüllen. Das stört natürlich gewaltig. Dass ein gegnerisches System vom Weltmarkt mehr profitiert als der Westen, welcher diesen als Profitsphäre seiner Unternehmen installiert hat, das will dieser nicht hinnehmen. Daher heisst es nun Chinas erfolgreiche Aktivitäten auf dem Weltmarkt einzuschränken. Wozu man als Erstes die bewährte Menschenrechtskeule auspackt und dafür kommen die Vorkommnisse in Hongkong wie gerufen.