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Bettel-SMS bei den SBB

Weil den SBB Lokführer fehlen, müssen Mitarbeiter zunehmend Extraschichten schieben.

Lisa Aeschlimann
Lokführer bei den SBB: heiss begehrt, aber überarbeitet. Allein in Zürich fehlen bis Ende Oktober mehr als 20 pro Tag.
Lokführer bei den SBB: heiss begehrt, aber überarbeitet. Allein in Zürich fehlen bis Ende Oktober mehr als 20 pro Tag.

Personalmangel, Pannenzüge und Pünktlichkeitsprobleme – es sind keine einfachen Zeiten für SBB-Mitar­beitende. Nicht erst seit dem tödlichen Unfall eines 54-jährigen Zugbegleiters in Baden vor zwei Wochen brodelt es beim Lokpersonal. Gar keine Freude haben sie an einer anderen Neuheit: Bettel-SMS vom Arbeitgeber. Weil den SBB Lokführer fehlen, müssen die Mitarbeiter immer öfter Extraschichten schieben und auf freie Tage verzichten, damit die Züge nicht stehen bleiben.

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