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In der SP wächst der Frust über den Chef

Immer offensiver drängen prominente Genossen Christian Levrat zum Rücktritt. Der SP-Präsident selbst ist abgetaucht.

Er schweigt eisern: In der SP verstehen viele nicht mehr, warum Präsident Christian Levrat seine Zukunftspläne nicht verraten will. Foto: Keystone
Er schweigt eisern: In der SP verstehen viele nicht mehr, warum Präsident Christian Levrat seine Zukunftspläne nicht verraten will. Foto: Keystone

«Christian Levrat, bonjour!» Greyerzer Singsang im Telefon. Aber die Antwort kommt ab Band. Er sei nicht erreichbar, sagt die Stimme des SP-Präsidenten. Er werde so bald als möglich zurückrufen. Tut er dann nicht.

Auch die übrige SP-Spitze ist gestern Morgen schlecht erreichbar. Oder auffällig schmallippig. Der Fokus der ­Partei liege momentan voll auf den zweiten Wahlgängen, sagt Co-Generalsekretär Michael Sorg. Ende November wolle man dann an einer Versammlung die ­Wahlen aufarbeiten. Vizepräsidentin Barbara Gysi schreibt: «Christian Levrat macht einen Superjob. Personelle Fragen stellen sich derzeit nicht.»

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