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Belp und die ParlamentsfrageCorona gibt Befürwortern eines Parlaments Aufwind

Anfang November wählt Belp einen neuen Gemeinderat. Und bald auch ein Parlament? Die Corona-Krise sorgt für neuen Schwung in der Diskussion.

Ein Bild, das bald der Vergangenheit angehört? Gemeindeversammlung im Belper Dorfzentrum.
Ein Bild, das bald der Vergangenheit angehört? Gemeindeversammlung im Belper Dorfzentrum.
Foto: Christian Pfander

Die Belper Gemeindeversammlung am 3. September fand für einmal in einer Sporthalle statt und nicht im grossen Saal des Dorfzentrums, wegen Corona. Mit grossem Aufwand wurde die Halle Corona-gerecht eingerichtet. 500 Personen hätten Platz gefunden, am Ende war die Halle aber nur zur Hälfte gefüllt. Dabei ging es um einen Entscheid von grosser Tragweite. Am Ende entschieden 132 Personen mit ihrer Stimme, dass das Schulhaus Mühlematt nicht saniert, sondern neu gebaut wird. Nicht einmal 2 Prozent der Stimmberechtigten.

Mit fast 12’000 Einwohnern ist Belp die grösste Gemeinde ohne ein Parlament im Kanton. Es ist die Gemeindeversammlung, die die Gesetze macht, ein paar Dutzend oder wenige Hundert Personen entscheiden dann. Deshalb wird von Mitte-links regelmässig die Einführung eines Parlaments gefordert. Auch jetzt wieder. «Das werden wir wieder zum Thema machen», sagt SP-Präsidentin Kristin Arnold vor den Wahlen und im Hinblick auf die nächsten vier Jahre. Aus ihrer Sicht hat die Corona-Krise die Dringlichkeit noch erhöht.

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