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Coronavirus im Kanton Bern +++ 263 Neuinfektionen +++ Unter 200 Hospitalisationen +++ 7859 Personen bereits geimpft

In den letzten 24 Stunden sind zwölf Covid-Patienten gestorben. Täglich werden immer mehr Personen geimpft. Alle News im Ticker.

Corona-Lage im Kanton Bern (Stand 20.1.2021)

Positive Tests: 48'652 (+263 innerhalb der letzten 24 Stunden)

Todesfälle: 840 (+12 innerhalb der letzten 24 Stunden)

Anzahl Tests Kalenderwoche 2: 16'694 (Positivitätsrate: 10,3%)

R-Wert: 0,84 («100 Neuinfizierte stecken im Schnitt 84 Personen an»)

Die aktuellen Corona-Massnahmen für den Kanton Bern, finden Sie hier: Das gilt aktuell im Kanton Bern

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263 Neuinfektionen, 12 Todesfälle

Am Mittwoch meldet der Kanton Bern auf seiner Homepage 263 positive Coronatests aus den letzten 24 Stunden. Bei insgesamt 2933 Tests in diesem Zeitraum ergibt sich eine Positivitätsrate von knapp 9 Prozent. Total sind seit Beginn der Pandemie 48'652 Infektionen registriert worden.

Im Spital befanden sich am Mittwochmorgen 191 Personen, das sind 18 weniger als noch am Dienstag. Einen Rückgang der Patientenzahl verzeichnen auch die Intensivstationen: Dort werden noch 34 Covid-Erkrankte gepflegt (-6), beatmet werden müssen deren 29 (-2).

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Corona ist innerhalb des letzten Tages auf 840 angestiegen, sprich ein Dutzend mehr. (mb)

7'859 Personen im Kanton Bern geimpft

Am Dienstag haben im Kanton Bern 1793 Personen eine erste Dosis der Covid-Impfung erhalten – rund 120 mehr als am Vortag. Insgesamt stieg die Zahl der Geimpften auf 7859 Personen.

Dies geht aus den am Mittwochmorgen aktualisierten Zahlen auf der Impfwebseite des Kantons Bern hervor. Seit Montag sind nebst den sechs bisherigen Impfzentren zwei weitere Impfstandorte in Langenthal und Biel in Betrieb. Am 25. Januar wird in Langnau das letzte der total neun Impfzentren eröffnet.

Im Vollausbau und sobald genügend Impfstoff zur Verfügung steht, sollen in den Impfzentren täglich bis 5000 Impfungen verabreicht werden. Dazu kommen mobile Impfteams in Heimen und Spitälern. Derzeit sind noch ausschliesslich Personen ab 75 Jahren zur Anmeldung für die Impfung zugelassen. (sda)

16 Covid-Tote – Fallzahlen weiter rückläufig

Im Kanton Bern sind innert eines Tages weitere 16 Menschen in Zusammenhang mit einer Covid-Erkrankung verstorben. Das teilte der Kanton Bern am Dienstag mit. Seit Beginn der Pandemie gab es 828 Todesopfer.

Die Fallzahlen sind weiterhin rückläufig. Am Dienstag wurden 199 Neuansteckungen bekannt; dies bei 2241 durchgeführten Tests. Vor Wochenfrist waren es 216 Fälle bei etwas weniger Tests.

In bernischen Spitälern lagen am Dienstag 209 Covid-Patienten (+1). 40 von ihnen befanden sich auf der Intensivstation (-2), 31 waren auf künstliche Beatmung angewiesen (-3).

Am Montag erhielten weitere 1677 Personen die erste von zwei Impfungen. Das ist der bislang höchste Tageswert im Kanton Bern. Seit Beginn der Impfkampagne wurden im Kanton Bern bislang 6064 Frauen und Männer geimpft. (sda)

Ärztegesellschaft ruft zum Testen auf

Die Ärztegesellschaft des Kantons Bern ruft alle Personen mit Covid-19-Symptomen dazu auf, sich testen zu lassen. In einer entsprechenden Mitteilung wird Prof. Aristomenis Exadaktylos, Leiter des universitären Notfallzentrums am Inselspital Bern, zitiert: «Wir haben im Kanton Bern ausreichend Tests und Personal, um alle Personen zu testen, die es möchten. Sowohl am Inselspital als auch an den anderen Standorten werden die Kapazitäten zurzeit nicht ausgeschöpft».

Zudem empfiehlt die Ärztegesellschaft, sich für eine Corona-Impfung zu registrieren und die Schutzmassnahmen weiterhin konsequent einzuhalten, um eine dritte Welle und somit eine Überlastung des Pflegepersonals zu verhindern. (pd/flo)

119 Neuinfektionen, zwei Todesfälle

Am Montag gab der Kanton Bern auf seiner Website 119 neue Infektionen mit dem Coronavirus bei 864 Tests bekannt. Dies bedeutet einen Positivitätsrate von 13,8%. Insgesamt beträgt die Anzahl bestätigter Fälle nun 48'190. In Berner Spitälern werden derzeit 208 (-4) Covid-Patienten behandelt, davon liegen 42 (+3) auf der Intensivstation, 34 (+2) Personen müssen beatmet werden.

Zwei infizierte Personen starben seit Sonntag. Die Gesamtzahl der Todesfälle steigt somit auf 812. (flo)

Konzert Theater Bern probt ab 5. Februar nicht mehr

Bei Konzert Theater Bern (KTB) wird ab dem 5. Februar nicht mehr geprobt. Das Unternehmen stellt die Probearbeiten wegen der von Bund und Kanton angeordneten Corona-Schutzmassnahmen «bis auf Weiteres» ein. Die seit November angemeldete Kurzarbeit wird ausgedehnt.

Damit garantiere KTB einen sorgsamen Umgang mit den Ressourcen, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung vom Montag. Der Betrieb werde wieder aufgenommen, sobald es KTB wieder erlaubt sei, die Türen für das Publikum zu öffnen. Letztmals auf der Bühne standen Künstler und Musikerinnen von KTB am 23. Oktober.

In den vergangenen Monaten konnten fünf Schauspiel-, eine Tanz- und eine Opernpremiere nicht stattfinden. Im Januar und im Februar fallen im Schauspiel zwei weitere Neuproduktionen, im Musiktheater deren drei und im Tanz zwei Inszenierungen aus. Bis auf Weiteres gibt es auch keine Konzerte des zu KTB gehörenden Berner Symphonieorchesters. (SDA)

Berner Gemeinden reduzieren Öffnungszeiten wegen Homeoffice-Pflicht

Wegen der seit Montag landesweit geltenden Homeoffice-Pflicht und der hohen Covid-19-Fallzahlen reduzieren etliche bernische Gemeinden die Öffnungszeiten ihrer Schalter oder schliessen sie gleich ganz. Das ist der Fall etwa in Huttwil und Laupen.

Wie diese beiden Gemeinden auf ihren Internetseiten bekannt geben, sind die Verwaltungen bis auf Weiteres (Huttwil) respektive bis Ende Februar (Laupen) geschlossen. Beide Gemeinden weisen darauf hin, dass das Personal telefonisch erreichbar bleibt und Termine telefonisch vereinbart werden können.

Die Gemeinde Bremgarten bei Bern reduziert die Schalteröffnungszeiten, ebenso die Stadt Langenthal. Sie teilte am Montag mit, die Schalter im Verwaltungszentrum an der Jurastrasse seien bis auf Weiteres nur noch fünfmal pro Woche halbtags offen. Die Schalter in den oberen Stockwerken würden alle geschlossen.

Schon während der ersten Corona-Welle im Frühling 2020 hatte die Langenthaler Verwaltung die Öffnungszeiten ihrer Schalter eingeschränkt.

Die Stadt Biel lässt die Schalter zu den üblichen Zeiten geöffnet. Die Verwaltung ruft auf der Internetseite die Bevölkerung aber dazu auf, so weit wie möglich den Schalterbesuch zu vermeiden und via Telefon oder E-Mail Kontakt aufzunehmen.

Einschränkungen auch in Stadt Bern

In der Stadt Bern schränken fast alle Abteilungen und Dienststellen mit Publikumsverkehr ihre Schalteröffnungszeiten ein, allerdings in unterschiedlichem Umfang. Wie der Leiter des Informationsdiensts, Walter Langenegger, auf Anfrage mitteilte, hängt dies von den Erfordernissen und Bedürfnissen der Kunden ab.

Die Steuerverwaltung oder das Alters- und Versicherungsamt zum Beispiel sind nur nachmittags geöffnet. Der Empfang des Erlacherhofs, des Sitzes der Stadtregierung, öffnet erst um eine Stunde später als üblich und schliesst auch eine Stunde früher.

Die Einwohnerdienste hingegen würden ihre Öffnungszeiten nicht reduzieren, weil sie oft dringende Anliegen bearbeiten müssten und es häufig eine direkte Beratung brauche. Verschärft würden hingegen die Einlassregeln. Gemeint ist, dass nur sehr wenige Kundinnen und Kunden gleichzeitig eingelassen werden. (SDA)

Massentests in Wengen

Bei den Massentests in Wengen ist das Coronavirus bislang bei sieben Personen nachgewiesen worden. Ob sie sich mit der britischen Virus-Variante infiziert haben, ist noch offen.

Die Tests befänden sich in der Sequenzierung, sagte Gundekar Giebel, Sprecher der bernischen Gesundheitsdirektion, am Sonntag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Bis Samstagabend wurden demnach in Wengen 970 Personen getestet.

Am Montag wird in Lauterbrunnen ein zweites Testzentrum für die Gemeinde eröffnet, wie Giebel weiter bekanntgab. Der Kanton Bern hatte zu Beginn der vergangenen Woche beschlossen, die Testkapazitäten im Tourismusort hochzufahren.

Zuvor waren die positiven Fälle in Wengen innert kurzer Zeit stark angestiegen. Noch Mitte Dezember gab es in Wengen bloss zehn Corona-Fälle, danach stieg die Zahl innert weniger Wochen auf 90 an. Allein 28 Fälle gehen auf einen britischen Hotelgast zurück, der sich als Superspreader entpuppte. (sda)

180 positive Tests, ein Todesfall

Im Kanton Bern gehen die Fallzahlen weiter zurück. Am Sonntag wurden 180 Neuansteckungen bekannt, wie der Kanton auf seiner Website mitteilte. Vor Wochenfrist waren es bei praktisch gleich vielen Tests noch 278.

Eine weitere Person ist in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben. Seit Beginn der Pandemie kamen im Kanton Bern 810 Covid-Kranke ums Leben.

Die Zahl der Hospitalisierten wird am Wochenende nicht aktualisiert. Am Freitag lagen 212 Covid-Patienten in Berner Spitälern, 39 von ihnen auf der Intensivstation. (sda)

219 Neuansteckungen im Kanton Bern – Neun Todesfälle

Im Kanton Bern ist die Zahl der Corona-Neuansteckungen weiterhin leicht rückläufig. Am Samstag wurden 219 Neuansteckungen bekannt, gut 100 weniger als vor einer Woche bei fast gleich viel durchgeführten Tests. Das gab der Kanton Bern auf seiner Website bekannt.

Gesundheitsdirektor Pierre Alain Schnegg hatte am Freitag davor gewarnt, wegen der rückläufigen Fallzahlen fahrlässig zu werden. Mit der neuen Virusvariante sei das Risiko einer erneuten Explosion der Fallzahlen sehr gross.

Seit Freitag sind neun weitere Menschen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben, wie den aktualisierten Zahlen zu entnehmen ist. Seit Beginn der Pandemie gab es 809 Todesopfer.

Die Zahl der Hospitalisierten wird am Wochenende nicht aktualisiert. Am Freitag lagen 212 Covid-Patienten in Berner Spitälern, 39 von ihnen auf der Intensivstation.

Fast 4400 Geimpfte

Weitere 1169 Menschen sind im Kanton Bern am Freitag ein erstes Mal gegen Corona geimpft worden. Seit Beginn der Impfkampagne am vergangenen Montag kamen damit 4387 Frauen und Männer zum Zug. (sda)

4500 Personen geimpft

Im Kanton Bern sind seit dem Impfstart am Montag über 4500 Personen mit einer ersten Dosis gegen Covid geimpft worden. Am Freitag gaben die Behörden zusätzliche Impftermine frei.

Die 15'000 frei geschalteten Impftermine kommen zu den seit einer Woche angebotenen 40'000 Terminen hinzu. Mit dem neuen Impfstoff von Moderna könne der Kanton Bern seine Impfkapazität weiter hochfahren, sagte Frank Neff, Mitglied des Sonderstabs am Freitag vor den Medien.

Impfungen in Spitälern und dann in Arztpraxen

Die 26'000 zusätzlichen Moderna-Impfdosen ermöglichten es, nebst den zusätzlichen Terminen in den Impfzentren die Kapazitäten der Heimimpfungen deutlich zu erhöhen. Laut Neff soll in einem nächsten Schritt auch direkt in den Spitälern geimpft werden. Erst später sind die Arztpraxen an der Reihe.

Risikopatienten anmelden

Die Hausärzte hätten es jedoch in der Hand, ihre Risikopatienten für die Impfzentren anzumelden, sagte Neff. Je nach Buchungsstand der Termine durch die Gruppe A (über 75-Jährige) will der Kanton schon nächste Woche die Gruppe B zulassen: Hochrisiko-Personen ab 16 Jahren, die über ein entsprechendes ärztliches Attest verfügen. (sda)

Bald neun Impfzentren im Kanton

Nächsten Montag werden in Langenthal und Biel zwei weitere Impfzentren eröffnet. Am 25. Januar folgt Langnau als letzter der neun Impfzentren. Im Vollbetrieb können diese Zentren täglich bis zu 5000 Dosen verabreichen.

Zusammen mit den Heimen, Spitälern, mobilen Impfteams, Hausärzten und Apothekern könnte die Impfkapazität auf über 8500 Dosen pro Tag erhöht werden – sofern genügend Impfstoff zur Verfügung steht. (sda)

76 Fälle der mutierten Virus-Varianten

Im Kanton Bern sind bislang 76 Fälle mit einer der mutierten Virus-Varianten bestätigt, wovon 58 der britischen Variante zugerechnet werden – 28 davon wurden in Wengen gefunden, wie Laut Kantonsärztin Linda Nartey am Freitag sagte. In Wengen befindet sich auch das grösste Ansteckungs-Cluster für die schneller übertragbare Variante.

Nartey rechnet im Moment mit rund ein Prozent aller Ansteckungen, die auf das mutierte Virus zurückzuführen sind. Doch dieser Anteil liege vermutlich höher, da man erst vor wenigen Tagen mit der genauen Untersuchung begonnen haben. (sda)

304 Neuinfektionen, 9 Todesfälle

Wie Gesundheitsdirektor Pierre Alain Schnegg am Freitagnachmittag vor den Medien bekanntgab, sind im Kanton Bern nunmehr 47'672 laborbestätigte Fälle registriert worden. Das sind 304 positive Tests mehr als noch am Donnerstag. Bei insgesamt 2795 durchgeführten Tests ergibt sich eine Positivitätsrate von 10,9 Prozent.

212 Personen befanden sich am Freitagmorgen in Spitalpflege, das sind 18 weniger als am Vortag. Auf der Intensivstation befinden sich 39 Covid-Patienten (-5), davon sind 32 auf ein Beatmungsgerät angewiesen (-2).

Schnegg sprach ausserdem von 800 Verstorbenen seit Beginn der Pandemie, was heisst, dass in den letzten 24 Stunden neun Todesfälle hinzugekommen sind. (mb)

Zusätzliche Impftermine für 7500 Personen

Durch die Zulassung des Moderna-Impfstoffes kann der Kanton Bern seine Impfkapazität erhöhen. Die Impfzentren schalten heute 15'000 weitere Impftermine auf der Internetseite des Kantons auf. Weitere 7500 Personen können sich somit für eine Erst- und Zweitimpfung anmelden. Personen, die nicht in der Lage sind, sich online selber zu registrieren, erhalten Unterstützung über die Registrierungs-Telefonnummer des Kantons 031 636 88 00.

Zur Impfung zugelassen sind vorderhand nur Menschen ab 75 Jahren. Je nach Buchungen der neuen Termine könnte schon nächste Woche die nächste Impfgruppe zugelassen werden: Personen ab 16 Jahren mit chronischen Krankheiten mit höchstem Risiko. Sie brauchen ein ärztliches Attest, das sie am besten schon jetzt organisieren, jedoch erst am Impftermin vorweisen müssen.

Weitere Impfzentren in Biel, Langenthal und Langnau

Bereits eröffnet haben im Kanton Bern sechs Impfzentren. Am 18. Januar nehmen zwei weitere Impfzentren in Biel und Langenthal den Betrieb auf. Am 25. Januar wird das letzte der neun Impfzentren im Kanton Bern eröffnen: jenes in Langnau. (pd)

Weitere 1000 Personen geimpft

Im Kanton Bern sind innert eines Tages erstmals über 1000 Personen geimpft worden. Damit steigt die Zahl der mit einer ersten Dosis Geimpften seit anfangs Woche auf 3218 Personen.

Am Donnerstag erhielten 1095 Personen einen erste Spritze, wie den am Freitagmorgen aktualisierten Zahlen auf der Impfwebseite des Kantons Bern zu entnehmen ist. Die täglichen Zahlen steigen seit Impfstart kontinuierlich. Am Montag wurden 573 Personen «gepiekst», am Dienstag 745, am Mittwoch 805 und am Donnerstag 1095.

Sobald genügend Impfstoff zur Verfügung steht, sollten im Kanton Bern täglich bis zu 5000 Personen geimpft werden können. In der ersten Phase steht die Impfung ausschliesslich Personen über 75 Jahren zur Verfügung. (SDA)

Pro Senectute hilft Senioren bei Anmeldung für Impftermin

Weil die Anmeldung für einen Impftermin gegen das Coronavirus für Seniorinnen und Senioren mitunter nicht ganz einfach zu bewerkstelligen ist, bietet die Organisation Pro Senectute nun Unterstützung an.

Die ersten Impftermine, die am Montag im Kanton Bern verfügbar waren, waren rasch ausgebucht. Per Telefon war kaum ein Durchkommen und die digitale Anmeldung war für viele Seniorinnen und Senioren eine hohe Hürde, namentlich weil viele der über 75-Jährigen keinen Internetzugang haben.

Seniorinnen und Senioren, die Unterstützung bei der Anmeldung brauchen, können sich telefonisch bei den Pro Senectute-Beratungsstellen melden, wie die Organisation am Freitag mitteilte. Die Unterstützung ist kostenlos.

Aktuell können sich im Kanton Bern ältere Menschen ab 75 impfen lassen. Weitere Impfgruppen werden nach Verfügbarkeit des Impfstoffs nach und nach zugelassen. (SDA)

Schärfere Quarantäneregeln

Der Kanton Bern setzt als einer der ersten Kantone schärfere Quarantäneregeln um. Das ergab eine Recherche des «Bund». So sollen laut Bundesamt für Gesundheit (BAG) bei möglichen Ansteckungen mit den neuen Varianten nicht nur die direkten Kontaktpersonen in die Quarantäne, sondern auch deren Kontakte. Wenn also in einer Schulklasse ein Corona-Fall auftritt, müssen zukünftig nicht nur die Klassen-Gspänli, sondern auch deren Eltern und Geschwister in Quarantäne. Die Empfehlungen des BAG sind wegen der ansteckenderen Virusmutationen angepasst worden. (bol)

Engstligenalp nimmt Betrieb wieder auf

Wegen zu hoher Umsatzeinbussen durch den Beizen-Lockdown entschied sich die Verantwortlichen des Schneesportgebiets Adelboden-Engstligenalp Anfang Januar, den Betrieb bis vorerst am 22. Januar ganz einzustellen.

Nun ist klar: Trotz verschärfter Corona-Massnahmen ab Montag wird das Skigebiet seinen Betrieb ab Samstag, 23. Januar wieder aufnehmen. Man wolle der Bevölkerung auch in diesen schwierigen Zeiten die Möglichkeit bieten, sich an der frischen Bergluft zu bewegen, lässt sich Geschäftsführer Dominik Honegger in einer Medienmitteilung zitieren.

Auch die Fondue- und Schlaf-Iglus werden wiedereröffnet, jedoch bleibt das Fondue-Essen in den Iglus den Übernachtungsgästen vorbehalten. Für Tagesgäste wolle man ein Take-Away-Angebot bereitstellen, heisst es im Communiqué. (chh/pd)

246 Neuinfektionen, Positivitätsrate rückläufig

Am Donnerstag vermeldet der Kanton Bern auf seiner Website 246 neue Fälle. Bei 2285 durchgeführten Test entspricht dies einer Positivitätsrate von 10,8 Prozent (zum Vergleich: Vor einer Woche betrug diese noch 16.7 Prozent).

In den letzten 24 Stunden sind zwei Personen an oder mit Covid-19 gestorben, was die Zahl der Todesopfer seit Beginn der Pandemie auf 791 erhöht.

Auch die Hospitalisationszahlen sind rückläufig: Aktuell befinden sich 230 Personen in Spitalpflege (-11). 44 Menschen liegen auf der Intensivstation, 34 von ihnen müssen künstlich beatmet werden. (ske)

red

613 Kommentare
    Hanno

    Es ist keine gute Strategie vom Kt. Bern, dass die Impftermin-Vergabe nur streng nach Jhg. läuft.

    In anderen Kantonen ist es bereits gelungen, zusätzlich zu der Alterszuteilung prioritär das Spitalpersonal zu impfen.

    Da sollte Kt. Bern nachbessern!