Zum Hauptinhalt springen

Unheimlicher BoomCredit Suisse und UBS mischen bei undurchsichtigen Übernahmedeals mit

Spezialvehikel für Firmenkäufe sind derzeit der grosse Renner an den Börsen. Kritiker bezeichnen sie als «Intrige». Schweizer Banken sind mittendrin.

Die Grossbank Credit Suisse führt die Rangliste als Herausgeber der Vehikel seit Jahren an. Die UBS liegt auf Platz fünf.
Die Grossbank Credit Suisse führt die Rangliste als Herausgeber der Vehikel seit Jahren an. Die UBS liegt auf Platz fünf.
Foto: Arnd Wiegmann (Reuters)

An der Wallstreet herrscht Euphorie in Sachen Übernahmen und Börsengängen. Und Michael Klein, Verwaltungsrat der Credit Suisse, ist mit speziellen Anlagevehikeln voll dabei. Im Juni kassierte der US-Banker mit einer Gruppe von Investoren bei einer 25’000 Dollar schweren Investition während zweier Jahre mehr als 60 Millionen Dollar.

Sein Erfolgsrezept: ein sogenanntes Spac-Vehikel. Das Kürzel steht für «Special Purpose Acquisition Companies». Damit brachte Klein im vergangenen Jahr die US-Datenfirma Clarivate Analytics an die Börse. Für 10 Dollar pro Aktie. Aktuell liegt der Clarivate-Kurs bei um die 29 Dollar und erreicht einen Marktwert von 17 Milliarden Dollar. Kleins Anteile und die seiner Co-Investoren dürften aktuell zusätzliche 400 Millionen Dollar wert sein.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.