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Debatte um Justizinitiative«Das sind verleumderische Unterstellungen»

Geeinte Front: Ständerätin Heidi Z’graggen (Die Mitte), Ständerat Andrea Caroni (FDP) und Nationalrätin Barbara Steinemann (SVP) an einer Medienkonferenz zur Justizinitiative.

«Keiner kann einfach seinen Parteifreund durchdrücken, wenn der fachlich nichts taugt.»

Andrea Caroni, FDP-Ständerat und Präsident der Gerichtskommission
Niccolò Raselli, Bundesrichter von 1995 bis 2012.

«Jemand muss die Verantwortung übernehmen»

66 Kommentare
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    Jean-Jacques Bertschi

    Erstaunlicherweise wird die grundsätzliche Schwäche jedes "objektiven" Vor-Auswahlverfahrens nie vertieft diskutiert:

    1. Alle die dieses Verfahren bestehen, sind potenziell Bundesrichter.

    2. Daher muss das Verfahren die "richtigen Kriterien" (Dimensionen) genau kennen - und diese auch untereinander "richtig" gewichten. Wer das schon einmal durchgeführt hat, kennt die enormen Schwierigkeiten bei anspruchsvollen Job-Profilen.

    3. Dies ist selbst bei wiss. Assessment-Verfahren fast unmöglich, da es ja auch verschiedene denkbare Profile gibt, die eine gute Leistung auf verschiedenen Wegen zulassen.

    4. Auch könnte nicht auf die bestehende Zusammensetzung und allfällige zielgerichtete Ergänzung im Fachlichen eingegangen werden.

    Die komplexen Aufgaben des Bundesgerichts können kaum mit einfachen Kriterien abgebildet werden. Die Schwäche des heutigen Sstems ist auch seine Stärke: Man kann Einfluss nehmen, die ganze Persönlichkeit beachten und die Richterteams sinnvoll abrunden.