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Moment mal!Das Velo-Paradox von Bern

Die Stadt Bern erhält von Pro Velo den Prix Vélo für ihren Effort zum Aufbau der Velo-Infrastruktur. Dumm nur, dass die Corona-freundliche Steuerung der Ampeln die Velos neuerdings ausbremst.

Überzeugt indirekt selbst das Bundesamt für Strassen: Die Stadtberner Velo-Offensive von Ursula Wyss.
Überzeugt indirekt selbst das Bundesamt für Strassen: Die Stadtberner Velo-Offensive von Ursula Wyss.
Foto: Beat Mathys

Es lief rund dieser Tage in der Velo-Hauptstadt Bern. Stadtpräsident Alec von Graffenried (GFL) ist bekanntlich ein bekennender und konsequenter Alltagsradfahrer mit Offroad-Erfahrung in Äthiopien. Auf einem neuen 30-Sekunden-Video der Stadt Bern, das diese über ihren Twitter-Kanal verbreitet, fetzt er mit verspiegelter Italo-Sonnenbrille auf seinem schicken Göppel – ist es ein E-Bike oder fährt er aus eigener Kraft so schnell? – über die Kirchenfeldbrücke auf den Casinoplatz. Hier preist er kurz das Velo als in Zeiten von Corona absolut unschlagbares Fortbewegungsmittel im Stadtberner Nahverkehr, ehe er in forschem Tempo um die nächste Kurve und aus dem Bild prescht. Freie Fahrt für den vielbeschäftigten Stapi!

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