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Kaum Chancen auf SoforthilfenDer Kanton Bern lässt die Gastrobranche im Stich

Viele Restaurants können von den Corona-Soforthilfen des Kantons nicht profitieren. Abgestraft werden dabei vor allem die gut geführten Betriebe.

Rien ne va plus: Seit dem 22. Dezember dürfen Gastrobetriebe – wie hier die Café Lounge Lesbar im Erdgeschoss der Universitätsbibliothek – nicht mehr geöffnet haben.
Rien ne va plus: Seit dem 22. Dezember dürfen Gastrobetriebe – wie hier die Café Lounge Lesbar im Erdgeschoss der Universitätsbibliothek – nicht mehr geöffnet haben.
Foto: Christian Pfander

Für die Berner Wirtinnen und Wirte war es ein rabenschwarzer Montag. Gemäss Recherchen der Tamedia-Redaktion gedenkt Bundesrat Alain Berset den Beizen-Lockdown um einen weiteren Monat zu verlängern. Statt am 22. Januar sollen die Betriebe erst Ende Februar wieder öffnen dürfen, so Bersets Plan.

Am selben Tag schaltete die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Bern die Plattform des Härtefall-Programms im Internet auf. Unternehmen, die besonders stark unter den behördlichen Corona-Massnahmen leiden, sollen mittels Gesuch schnell zu wirtschaftlichen Hilfen gelangen – so das Versprechen. Die Gastronomen mussten aber beim Durchlesen der Vergabekriterien umgehend zur Kenntnis nehmen, dass sie für diese Gelder kaum infrage kommen.

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