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Situation bleibt unbefriedigendDer Umbau am Bahnhof Trubschachen verzögert sich

Statt 2023 soll die Station erst 2025 behindertengerecht erneuert werden. Dies, weil die SBB das Vorhaben mit anderen Arbeiten kombinieren wollen.

Das tiefe und schmale Zwischenperron beim Bahnhof Trubschachen macht nicht nur den hindernisfreien Einstieg unmöglich, sondern birgt auch Gefahren.
Das tiefe und schmale Zwischenperron beim Bahnhof Trubschachen macht nicht nur den hindernisfreien Einstieg unmöglich, sondern birgt auch Gefahren.
Fotos: Beat Mathys

Der Termin steht eigentlich seit 2003 fest. Damals wurde das Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG) eingeführt, und dieses sieht unter anderem vor, dass Reisende bis Ende 2023 an Bahnhöfen barrierefrei Zugänge zu den Perrons haben und autonom in die Züge ein- und aussteigen können. Doch seit geraumer Zeit ist klar, dass die SBB diese Frist nicht einhalten können. Genauer gesagt: Bei 123 von ihren schweizweit 747 Bahnhöfen wird es nicht reichen. So auch in Trubschachen. Dort wurde das Projekt gar auf 2025 verschoben.

Dies liege vor allem daran, dass der behindertengerechte Umbau des Bahnhofs Trubschachen gemäss aktueller Planung Teil eines grösseren «Clusters» sein wird. Das bedeutet, dass im Bereich Trubschachen-Schüpfheim im gleichen Zeitraum verschiedene Arbeiten parallel durchgeführt werden. «Während einer konzentrierten Sperrung der Strecke ist es das Ziel, möglichst viele Bauvorhaben umzusetzen, um die Auswirkungen auf die Kundinnen und Kunden so klein wie möglich zu halten», heisst es bei den SBB auf Anfrage. Kurz: Es verkürzt in der Regel die Gesamtbauzeit und kann helfen, die Kosten zu reduzieren.

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