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Spiezer SchlosskonzerteDer umwerfende Jeannot und die Ente

«Peter und der Wolf» einmal anders: Mit Bläsern statt Streichern, mit Jeannot Hunziker, der die Tiere kongenial verkörperte. Und quasi den Ententest umschrieb.

Jeannot Hunziker (vorne) als Ente mit vollem Körpereinsatz. Im Hintergrund die fünf Aargauer Bläsersolisten (v.l.): Regula Bernath (Querflöte), Urs Gloor (Klarinette), Patrik Lüscher (Fagott), Julia Benz (Horn) und Renato Bizzotto (Oboe).
Jeannot Hunziker (vorne) als Ente mit vollem Körpereinsatz. Im Hintergrund die fünf Aargauer Bläsersolisten (v.l.): Regula Bernath (Querflöte), Urs Gloor (Klarinette), Patrik Lüscher (Fagott), Julia Benz (Horn) und Renato Bizzotto (Oboe).
Foto: Orith Tempelman

Sieben der traditionellen Spiezer Schlosskonzerte sind dieses Jahr in den Herbst verschoben worden, und doch kann mitnichten von einem Traditionsbruch gesprochen werden. Im Gegenteil: Die langjährige Tradition der Konzerte für Gross und Klein, Jung und Alt wird im mehr oder weniger gewohnten Rahmen durchgeführt, allerdings mit Maskenpflicht und gebotenem Abstand im Publikum.

Mr. Bean und Modern Dance

Im auch bei Erwachsenen beliebten traditionellen Kinderkonzert wurde dieses Jahr Sergei Prokofjews spannende Geschichte «Peter und der Wolf» erzählt. Allerdings ist «erzählen» nicht ganz korrekt: Was der Schauspieler, Regisseur und Theaterpädagoge Jeannot Hunziker darbot, war eine Mischung aus Pantomime à la Mr. Bean, Modern Dance, Verrenkungen und Grimassen vom Allerfeinsten. Das musikalische Märchen gehört seit 2001 zu seinem Repertoire, und er verkörpert die verschiedenen Charaktere wie kaum ein Zweiter.

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