Die 5-Rappen-Gebühr zeigt Wirkung – und wie

5 Rappen fürs Säckli sind dem Schweizer offenbar zu viel. Der Verbrauch von Einweg-Plastiksäcken ist um 84 Prozent zurückgegangen.

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Die Schweizer greifen an den Kassen immer weniger zum Raschel-Säckli. Während im Jahr 2016 noch 417'781'000 Einweg-Plastiksäcke abgegeben wurden, waren es letztes Jahr nur noch 66'112’000. Das entspricht einer Abnahme von rund 84 Prozent.

Damit wurde das Reduktionsziel bereits übertroffen. Mit der «Branchenvereinbarung zur Verringerung des Verbrauchs von Einweg-Plastiksäcken» sollte der Säckli-Verbrauch bis 2025 um rund 70 bis 80 verringert werden. Mittlerweile haben sich bereits 30 Unternehmen der Vereinbarung angeschlossen.

Die Detailhandelsbranche hat mit der 5-Rappen-Gebühr auf politische Diskussionen, welche ein Verbot von Plastiksäcken fordert, reagiert. «Die Zahlen zeigen, dass mit einer auf Freiwilligkeit basierenden Lösung zeitnahe eine massive Reduktion erreicht werden konnte», heisst es in der Mitteilung weiter.

woz

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