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Analyse zum Lockdown-BruchDie Briten fragen sich, wer hier das Sagen hat

Schwer unter Druck: Johnson-Berater Dominic Cummings.

Wütende Bischöfe schelten Johnson

Ausser Johnson finden nur wenige Briten die Flucht aus London begreiflich.

Er habe sich «vernünftig» verhalten: Cummings rechtfertigt sich vor den Medien.

Cummings macht die Regierungspolitik

Indem er Cummings das durchgehen liess, ist Johnson ein gewaltiges Risiko eingegangen.

45 Kommentare
    Jörg Keller

    Leute, die Bojo angeblich besser kennen, gaben schon länger zum Besten, dass nur solche Zeitgenossen Bojo sympathisch fänden, die ihn (noch) nicht näher kennen gelernt haben. Wenn Bojo also Cummings nach diesem dümmlichen Ausrutscher (und vor allem der dreisten Weigerung diesen eigentlich recht menschlichen Fehler einzugestehen) nicht sanktioniert, dann liegt das wohl kaum daran, dass Bojo in No. 10 plötzlich so etwas wie Loyalität empfinden würde. Auch wird es wohl kaum so sein, dass der PM nicht einen anderen Flüsterer finden könnte, der ihm die nächsten Winkelzüge aufzeigen könnte (die stehen vermutlich schon ganz dicht hinter DC Schlange - mit gezückten Messern). Wenn Bojo zu unser aller Erstaunen für einmal so treu und unbeirrbar zu einem Weggefährten steht...dann würde wohl mach ein Brite vermuten “...this Dominic must have pictures.”

    Entsprechend würde es wenig erstaunen, wenn die lieben Kabinettskollegen die Yellow Press auch die nächsten Tage ein paar Indiskretionen zustecken sollten... um diesen lästigen Know-It-All endlich los zu werden.