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Kriminelle Asylsuchende«Die grosse Mehrheit verhält sich absolut korrekt»

Die Debatte um kriminelle Asylbewerber in Lyss beinhaltet viele Fragen, Forderungen und viel Frust. Das Staatssekretariat für Migration (SEM) nimmt Stellung.

Das Bundesasylzentrum Kappelen-Lyss, dessen Bewohner wohl für mehrere Einschleichdiebstähle verantwortlich sind.
Das Bundesasylzentrum Kappelen-Lyss, dessen Bewohner wohl für mehrere Einschleichdiebstähle verantwortlich sind.
Foto: Beat Mathys

Der Gemeindepräsident von Lyss ist wütend und frustriert: über die aktuelle Situation betreffend die steigende Kriminalität rund um das Bundesasylzentrum in Lyss. Über entsprechende Versäumnisse seitens von Bund und Justiz. Aber auch darüber, dass Lyss zum Auffangbecken für renitente Asylsuchende geworden sei. «So war das ursprünglich nicht vereinbart», beschwert sich Andreas Hegg (FDP).

2018 wurde das kantonale Durchgangszentrum in Kappelen bei Lyss vom Bund übernommen, seither dient es als Bundesasylzentrum. Das Zentrum umfasst nach einer Erweiterung 270 Plätze, aktuell sind 50 davon belegt. «Der grösste Teil dieser Asylsuchenden wartet auf die Ausschaffung», sagt Hegg. Und rund die Hälfte von ihnen sei in den letzten Monaten im Seeland deliktisch tätig geworden.

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