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Musikevent in Langenthal«Die Jazz-Tage werden auch ohne mich weiterleben»

Zum 30. und letzten Mal finden die Jazz-Tage unter Gründungspräsident Bruno Frangi statt – mit erstklassigen Bands. Danach übernimmt seine Tochter Claudia.

Für Bruno Frangi ist es das letzte Aktivjahr als Präsident. Tochter Claudia ist die neue Intendantin und Leiterin der Jazz-Tage Langenthal.
Für Bruno Frangi ist es das letzte Aktivjahr als Präsident. Tochter Claudia ist die neue Intendantin und Leiterin der Jazz-Tage Langenthal.
Fotos: Manuel Zingg

Der Saal im katholischen Kirchgemeindehaus ist nur verhalten besetzt. 120 Gäste erschienen, 30 hatten Stunden vor dem Konzert abgesagt, die Corona-News am Freitag waren ihnen wohl zu heftig. Der zurücktretende Gründungspräsident des Vereins Jazz-Tage Langenthal, Bruno Frangi, sagt: «Wir verstehen das.» Sie mussten damit rechnen, aber wollten die 30. Ausgabe durchführen: «Erst recht in diesem schwierigen Jahr.»

Hohe Qualität sei ihm immer wichtig gewesen, sagt Frangi mit der Überzeugung eines Musikliebhabers. In der Tat finden sich von Anfang bis heute immer wieder herausragende Bands, die an diesem Ort begeistern. Darunter Chris Barber (1994), Bill Ramsey (2000), Pepe Lienhard (2001), Barbara Dennerlein (2006) oder die SWR Bigband (2017). Ausserdem hätten sie in den letzten Jahren stilistisch etwas aufgemacht und junge, neuere Töne geboten, sagt Frangi: «Vera Kaa, Marc Sway, Seven – das wurde sehr geschätzt.»

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