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Macht über Italiens LebensmittelproduktionDie Mafia auf unseren Tellern

Eine trügerische Idylle: Die Kühe im Naturpark der Nebrodi sind oft Freiwild für die Mafia. Zehntausende stehlen die Clans, jedes Jahr.
Immer schon ein Rückzugsgebiet für gesuchte Mafiabosse: Der Parco dei Nebrodi – hier eine byzantinische Kirche in San Marco.

Auch die Corleonesi begannen als Viehdiebe

Die klandestinen Schlachtereien der Mafia

Die Fahnder nannten sich «Team der Vegetarier»

Sein Protokoll trägt ihm viel Ehre ein – und ärgert die Mafia: Giuseppe Antoci, früherer Präsident des Parks.

«Wenn sie aufmucken, wenn sie sich uns in den Weg stellen, töten wir sie, alle, dann ist es vorbei – basta.»

Ein Boss der Nebrodi
38 Kommentare
    Annemarie Mettauer

    In Süd- oder Zentralamerika sind es die korrupten Grossgrundbesitzer, für die keine Gesetze gelten. Es ist allseits bekannt, dass sie den Kleinbauern im wahrsten Sinne des Wortes das Wasser abgraben, so dass die Ernten der einheimischen Campesinos verkümmern. Es geht hier um zig tausende Kleinbetriebe, die wegen der Dürre ihre Familien nicht mehr ernähren können.

    Ein Beispiel aus Chile: Seit einigen Jahren gehören Avocados zur Leibspeise der Schweizer/innen. Auch ich liebe Avocados. Aber ich kaufe sie nicht mehr, seitdem ich gelesen habe, dass Avocados sehr viel Wasser benötigen - das Wasser eben, das die Grossgrundbesitzer den Kleinbauern täglich entziehen.