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KurznachrichtenMömax eröffnet nach Brand wieder

Knapp eine Woche nach dem Brand kann Mömax in Moosseedorf wieder öffnen.

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Iffwil senkt die Steuern

Die Gemeindeversammlung Iffwil hat dem Budget 2021 und damit einer Steuersenkung von 1,45 auf 1,35 Einheiten zugestimmt. Das budgetierte Defizit von rund 200'000 Franken kann über das Eigenkapital gedeckt werden. In den Jahren 2018 und 2019 fiel der Steuerertrag aufgrund nachträglicher definitiver Veranlagungen bedeutend höher aus. Die Gemeinde verfügt über ein hohes Eigenkapital von rund 20 Steuerzehnteln. Dieses soll mit der Steuersenkung etwas abgebaut werden. (hus)

Mömax öffnet am Freitag wieder

Am vergangenen Freitagabend ist auf dem Dach des Möbelhauses Mömax in Moosseedorf ein Brand ausgebrochen, der erst nach mehreren Stunden von den Feuerwehren gelöscht werden konnte. Seither war die Filiale, die erst Ende September eröffnet worden war, geschlossen. Nach dem Brand wurden in den letzten Tagen Abklärungen zum Zustand des Gebäudes und der technischen Anlagen vorgenommen. Der Brand habe weder Schäden auf der Verkaufsfläche noch in den Lagern verursacht, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. Die Filiale ist deshalb ab Freitag 27. November wieder normal und ohne Einschränkungen geöffnet. (hus/pd)

Zuzwil hat neuen Gemeindepräsidenten

Die Gemeindeversammlung Zuzwil hat die Gesamterneuerungswahlen des Gemeinderats vorgenommen. Neuer Präsident ist Bernhard Hofer. Als einziger Kandidat wurde der bisherige Vize still gewählt. Hofer folgt auf Christian Bähler, der vor knapp einem Jahr das Amt zuerst ad interim übernommen hat, bevor er im Februar offiziell gewählt wurde. Weiter in das fünfköpfige Gremium gewählt wurden Konrad Steiner (bisher), Christian Bärtschi, Andreas Keiser und Michel Kläy (alle neu). Diese vier erzielten in einer Kampfwahl unter fünf Kandidierenden im ersten Wahlgang das Absolute Mehr. (hus)

Zuzwil erhöht die Steuern

Die Gemeindeversammlung Zuzwil hat dem Budget 2021 mit einem neuen Steuerfuss von 1,74 Einheiten (bisher 1,64) diskussionslos zugestimmt. Bereits vor einem Jahr hatte der Gemeinderat beantragt, den Steuerfuss von damals 1,54 auf 1,74 Einheiten zu erhöhen. Das lehnte die Gemeindeversammlung aber ab, weshalb Zuzwil ohne gültiges Budget ins laufende Jahr startete. Im Februar wurde das Budget schliesslich mit dem Steuersatz von 1,64 Einheiten genehmigt. (hus)

Schüpfen: Tankstelle und Shop sind fertig

Nach gut halbjähriger Bauzeit eröffnet die Landi Moossee am Donnerstag in Schüpfen ihre Tankstelle mit Shop. Die Neubauten stehen dort, wo die Genossenschaft früher ihr Agrarzentrum betrieb. Letzteres ist nach dem Kauf der Mühle Affolter an deren Standort in Bundkofen gezügelt worden. (skk)

BDP und CVP rücken auch in Köniz zusammen

Die Ortssektionen von BDP und CVP haben auch in Köniz erste Fusionsgespräche geführt. Man wolle die neue Mitte-Partei vor Ort möglichst rasch gründen, heisst es in einem gemeinsamen Communiqué. Und anschliessend auch gleich ein Wahlkampfteam für die Wahlen im Herbst 2021 auf die Beine stellen. (skk)

Maya Weber Hadorn wird Präsidentin der SP Bern-Mittelland

Am Parteitag vom 18. November 2020 hat die SP Bern-Mittelland ein neues Präsidium gewählt. Die Ostermundiger Gemeinderätin Maya Weber Hadorn löst Grossrätin Nicola von Greyerz nach über sechs Jahren an der Spitze des grössten SP-Regionalverbands ab.

Ebenfalls aus der Geschäftsleitung zurückgetreten ist der Vizepräsident und langjährige Kassier Stefan Lehmann aus Gerzensee. Er gehörte ihr seit deren Gründung 2004 an. Neuer Vizepräsident wird Grossrat Daniel Wildhaber aus Rubigen, das Kassieramt übernimmt Reto Schneider aus Oberdiessbach. Neu in die Geschäftsleitung gewählt wurden Barbara Nyffeler und Szabolcs Mihalyi aus Bern. (pd/flo)

Die neu gewählte Präsidentin Maya Weber Hadorn.
Die neu gewählte Präsidentin Maya Weber Hadorn.
Foto: PD
Ferenbalm: Martin Reber bleibt Gemeindepräsident

Genau sieben Interessierte kandidierten für den Ferenbalmer Gemeinderat - exakt so viele, wie der Rat Plätze im Angebot hat. Damit wurden dessen Neubesetzung in stiller Wahl bestimmt, der Gang an die Urne am 25. Oktober blieb aus.

Ähnlich sieht es auch für das kommende Wochenende vom 29. November aus, an dem über das Präsidium hätte befunden werden sollen. Hierfür ging nur eine Kandidatur ein, ein gemeinsamer Wahlvorschlag aller drei Ortsparteien, sowohl von SVP, SP als auch FDP.

Martin Reber (SVP), der bisherige Gemeindepräsident, wurde vorgeschlagen und ebenso still wie für den Gemeinderat bestätigt. Damit repräsentiert er für die nächsten vier Jahre die Gemeinde.

Martin Reber, SVP / Bild: PD
Martin Reber, SVP / Bild: PD

Auch was das Vize-Präsidium anbelangt, gibt es in Ferenbalm keine Änderung. Hier ist es Jost Daniel (SVP), welcher das Amt erneut antritt.

Gemeindeversammlung ist doch noch abgesagt

Moosseedorf hatte für die Gemeindeversammlung eine reich befrachtetet Traktandenliste. Neben mehreren Kommissionswahlen sollte auch über die Zusammenarbeit der Feuerwehren rund um den Moossee und die Ortsplanungsrevision entschieden werden. Themen, die am Samstagvormittag, 5. Dezember, wohl viele interessierte Leute in die Sporthalle Staffel gelockt hätten. Knapp zwei Wochen vor der Versammlung hat der Gemeinderat nun entschieden, die Versammlung wegen der immer noch hohen Corona-Zahlen abzusagen. Über das weitere Vorgehen wird der Gemeinderat an der nächsten Sitzung entscheiden. Ob im Januar die Versammlung nachgeholt, oder ob es eine Urnenabstimmung geben wird. Sicher ist aber, dass Moosseedorf ohne gültiges Budget ins neue Jahr starten wird. (hus)

Schüpfen steht eine Steuererhöhung bevor

Am 1, Dezember entscheidet die Gemeindeversammlung Schüpfen über des Budget 2021, für welches der Gemeinderat eine Steuererhöhung beantragt. Der Steuerfuss soll von 1,64 auf 1,74 Einheiten angehoben werden. Der Gemeinderat begründet die Steuererhöhung einerseits mit «unkontrollierbar und stark» steigenden Zahlungen in die kantonalen Lastenausgleiche. Andererseits würden die Steuererträge nur wenig zunehmen wegen der stagnierenden Bevölkerungszahl und den Folgen der Coronakrise. Diese Erwartungen bei den Einnahmen und Ausgaben führten zwangsläufig zu einem Liquiditätsengpass., schreibt der Gemeinderat Schüpfen in einer Mitteilung. (hus)

Ausgeglichenes Budget in Biglen

Nächstes Jahr zahlen die Biglerinnen und Bigler gleich viel Steuern wie heuer. Die Gemeindeversammlung hat das Budget 2021 verabschiedet, das bei einem unveränderten Steueransatz von 1,75 Einheiten und Ausgaben von 6,5 Millionen Franken im allgemeinen Haushalt ausgeglichen abschliessen soll.

Landiswil senkt Liegenschaftssteuer

1,3 statt 1,5 Promille: Im nächsten Jahr zahlen die Landiswiler Hauseigentümer weniger Liegenschaftssteuer. Das hat die Gemeindeversammlung mit ihrem Ja zum Budget 2021 beschlossen, das im allgemeinen Haushalt bei einer unveränderten Steueranlage von 1,85 Einheiten und Ausgaben von knapp 2,4 Millionen Franken ein Defizit von 37'000 Franken prognostiziert. Mit der tieferen Liegenschaftssteuer will der Gemeinderat die Folgen der nach oben korrigierten amtlichen Wert dämpfen.

1149 Unterschriften für mehr Schulraum

Eine Delegation der Elternräte Länggasse-Felsenau hat am Freitag die von 1149 Personen unterschriebene Petition «Nachhaltige Schulraumplanung in der Länggasse-Felsenau» an die Berner Gemeinderätin Franziska Teuscher (GB) und Regierungsrätin Christine Häsler (Grüne) überreicht. Laut einer Mitteilung stammten die Unterschriften grösstenteils aus dem Schulkreis und wurden in nur fünf Wochen gesammelt. «Die grosse Resonanz zeigt die Unzufriedenheit im Quartier über die schleppende Entwicklung bei der Schulraumplanung», heisst es darin weiter. Grosse Hoffnungen setze man in die dringliche interfraktionelle Interpellation, welche kürzlich im Stadtrat eingereicht wurde. Auch für den Grossen Rat ist ein ähnlicher Vorstoss angekündigt. (pd/hae)

Mann im Strafvollzug verstorben

Am Freitag wurde gegen 10.45 Uhr ein lebloser Mann in einer Zelle der Bewachungsstation im Inselspital gefunden. Wie die Kantonspolizei Bern mitteilt, geht sie aktuell nicht von einer Fremdeinwirkung aus. Trotzdem habe sie Ermittlungen zum Tod des 66-jährigen Schweizers aufgenommen. (mb/pd)

Einträge im Handelsregister neu über BE-Login

Die Direktion von Innenministerin Evi Allemann (SP) arbeitet an der Digitalisierung der Verwaltung und deren Angebote. Ein weiterer Schritt in diese Richtung: Dass das Handelsregister neuerdings auch über die erweiterte kantonale Plattform BE-Login zugänglich ist. Neueintragungen, Mutationen oder Löschungen sind auf diesem Weg ab sofort möglich. Per SMS-Freischaltcode gelangt man auf die Eingabeplattform für Handelsregistergeschäfte der Firma PrivaSphere AG, wo Daten via Formular hochgeladen werden können. Die Daten werden automatisch dem zuständigen Handelsregisteramt übermittelt. Im Kanton Bern werden jährlich gut 20 000 Anmeldungen im Handelsregister vorgenommen. (cd)

Kurssprung bei Ypsomed-Aktie wegen US-Partnerschaft

Das Burgdorfer Medizinaltechnik-Unternehmen Ypsomed hat für seine Insulinpumpe im weltweit wichtigsten Markt USA eine erste Vertriebspartnerschaft schliessen können. Der Pharmakonzern Eli Lilly and Company wird demnach ein System zur automatisierten Insulinabgabe aufbauen und dies zusammen mit der von Ypsomed hergestellten Insulinpumpe vermarkten. Finanzielle Details zu dem Deal wurden zwar nicht bekannt gegeben. Anleger reagierten dennoch positiv. Am Donnerstag legte der Aktienkurs von Ypsomed um 10 Prozent zu. (jw)

Regierungsrat will 15 Millionen an neue Festhalle zahlen

Der Regierungsrat des Kantons Bern beantragt dem Grossen Rat einen Kredit von 15 Millionen Franken für die Realisierung der Neuen Festhalle auf dem Bernexpo-Areal in Bern. Trotz «aktuell bestehender Unsicherheiten» will die Regierung «aufgrund der volkswirtschaftlichen Bedeutung des Messe- und Kongressplatzes Bern» an der Unterstützung festhalten. Der Grosse Rat wird in der Frühlingssession 2021 darüber beraten. Auch die Stadtreguierung will sich am 90-Millionen-Franken-Neubau mit 15 Millionen beteiligen. Nach dem Stadtrat wird das Stimmvolk voraussichtlich im März 2021 das letzte Wort haben. Eröffnet soll die «BEmotion Base» im Frühling 2024 werden. (mib)

Wolf reisst 3 Lämmer

Der Wolf, der seit Wochen sein Unwesen im Gantrischgebiet und im Gürbetal treibt, hat erneut zugeschlagen: In der Nacht auf Dienstag wurde er in der Gemeinde Rüschegg aktiv. Am Dorfrand riss das Raubtier drei Lämmer.

Dies vermeldet der Berner Bauernverband über die Grossraubtierinfo 2020. Damit sind dem Wolf nun 21 Schafe und 1 Geis zum Opfer gefallen.

Lesen Sie hier das Porträt einer betroffenen Schafzüchterin, sowie hier die wichtigsten Antworten zum Thema. (sm)

GaP verlangt mehr Sitzungen des Berner Stadtrats

Die Grün-alternative Partei (GaP) der Stadt Bern lanciert eine Parlamentarische Initiative, mit der die «faktische Handlungsunfähigkeit des Stadtrates» behoben werden soll, wie die Partei mitteilt. Weil das Stadtparlament mit der Traktandierung von Vorstössen heillos in Verzug ist, nimmt es laut GaP seine Aufgaben gemäss Gemeindeordnung nicht wahr. Die Initiative wird diskutiert, sofern sie von 30 Mitgliedern des Stadtrats unterzeichnet wird. Im Entwurfsantrag der GaP gilt die aufgestaute Geschäftslast als abgebaut, wenn Motionen und Postulate innerhalb von acht Monaten traktandiert und behandelt werden. (hae)

Gemeinderat Beutler hat demissioniert

Raymond Beutler (EVP) wird auf Ende Februar nächsten Jahres aus dem Gemeinderat von Grosshöchstetten zurücktreten. Verantwortlich dafür seien "eine neue berufliche Herausforderung, die mit dem Amt als Gemeinderat schwierig vereinbar ist", sowie das "Bedürfnis, mehr Zeit mit der Familie zu verbringen", heisst es in einer Mitteilung. Wer seine Nachfolge antritt, ist noch offen. Infrage kommen die Ersatzkandidatinnen und -kandidaten aus den Wahlen von Ende 2017. Sollten alle verzichten, kann die EVP auch eine andere Ersatzperson nominieren.

red

2 Kommentare
    AdrianG

    Dafür überall die lästigen Velos, welche kreuz und quer parkiert sind. Einer Bundeshauptstadt nicht würdig.