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Ortsplanung UnterseenDie Nutzung von Airbnb und Co. in den Griff bekommen

Der Bau von Zweit- und touristisch genutzten Wohnungen soll beschränkt werden. Seit dem 17. Januar 2019 ist eine Planungszone Zweitwohnungen in Kraft.

Unterseen ist sowohl eine Wohn- wie eine Tourismusgemeinde, soll aber keine Zweitwohnungsgemeinde werden.
Unterseen ist sowohl eine Wohn- wie eine Tourismusgemeinde, soll aber keine Zweitwohnungsgemeinde werden.
Foto: Bruno Petroni

Gemäss dem massgebenden Wohnungsinventar des Bundesamtes für Raumentwicklung (ARE) betrug der Zweitwohnungsanteil in Unterseen im Februar dieses Jahres 19,5 Prozent. Erreicht der Anteil in einer Gemeinde 20 Prozent, wird sie dem strengen Zweitwohnungsgesetz unterstellt, das verschiedene direkt anwendbare strenge eidgenössische Bauvorschriften mit sich bringt. Unterseen erhob deshalb vorerst selber den aktuellen Stand der Zweitwohnungen, basierend auf der heute rechtskräftigen Ortsplanung. Inzwischen sind rund 90 Prozent der insgesamt 3354 Wohnungen erhoben, und der Zweitwohnungsanteil liegt bei 15,86 Prozent. Bis diese Erhebung bestätigt ist, gelten allerdings die Angaben des ARE.

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