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USA-Podcast «Alles klar, Amerika?»Die Republikaner sind in einer Ehekrise

Das war bisher undenkbar: Die Republikaner und grosse US-Unternehmen greifen sich öffentlich an. Dabei geht es um ein neues Wahlgesetz in Georgia. Am Anfang des Streits stehen aber einmal mehr Trump und sein Gerede vom Wahlbetrug. Willkommen zu einer neuen Folge des Amerika-Podcasts.

Wieder vereint, diesmal gegen die Wirtschaft: Ex-Präsident Donald Trump und Mitch McConnell, Führer der republikanischen Minderheit im US-Senat.
Wieder vereint, diesmal gegen die Wirtschaft: Ex-Präsident Donald Trump und Mitch McConnell, Führer der republikanischen Minderheit im US-Senat.
Foto: Saul Loeb (AFP via Getty Images)

Bis vor kurzem waren die Republikaner die Partei der amerikanischen Wirtschaft. Egal, wo sie sassen, ob im Kongress oder im Weissen Haus: Sie sorgten dafür, dass die Steuern tief blieben und der Staat sich zurückhielt. Im Gegenzug unterstützte die Wirtschaft die Republikaner in ihren Wahlkämpfen grosszügig. Es war eine Symbiose, vergleichbar mit einer Ehe, wobei das «Wall Street Journal» als Bibel diente, auf der sich die beiden Seiten täglich die Treue schworen.

Nun ist diese Ehe in eine Krise geraten. Gestritten wird vor allem wegen eines neuen Wahlgesetzes in Georgia. Aber begonnen hat der Konflikt schon vorher wegenwen wunderts – Donald Trump, seiner Lügenkampagne, wonach er die Wahl gewonnen habe, und wegen des Sturms aufs Capitol.

Aber weshalb genau streiten die Republikaner und die Geschäftsführer so grosser US-Konzerne wie Delta Airlines, Coca-Cola oder Microsoft? Und was heisst das nun für die Regierung von Joe Biden? Darüber unterhalten sich Martin Kilian, langjähriger USA-Korrespondent, und Christof Münger, Leiter des Ressorts International der Tamedia-Redaktion in Zürich, in einer neuen Folge des Podcasts «Alles klar, Amerika?».

Alles klar, Amerika? – der USA-Podcast von Tamedia
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3 Kommentare
    Rene Wetter

    Wenn Mitch Mc Connell findet, dass sich die Unternehmen nicht in die Politik einmischen sollen, müssten sie das beherzigen und ihm keine Spenden mehr zukommen lassen.